Rekord eingestellt: EHC Red Bull München feiert 12. Auswärtssieg in SerieDie DEL am Sonntag

Auswärts nicht zu stoppen: der EHC Red Bull München. (Foto: dpa/picture alliance)Auswärts nicht zu stoppen: der EHC Red Bull München. (Foto: dpa/picture alliance)
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Die sehr dominante Saison des EHC Red Bull München geht weiter. Nach dem Schönheitsfehler am Donnerstag, zeigte der Tabellenführer schon im ersten Drittel, wer der Chef ist. Durch Tore von McKiernan, Ehliz und Abeltshauser schossen sie sich eine komfortable 3:1-Führung heraus. Da konnte auch der Anschluss der Augsburger Panther von Kuffner zum 1:2 nichts dran ändern. Justin Schütz, Chris DeSousa und Austin Ortega sorgten für die weiteren Tore und den nächsten 6:1 (3:1, 2:0, 1:0) Kantersieg. Freitag beim Spitzenduell mit den Adler Mannheim wird sich zeigen, ob man den alleinigen Rekord von 13 Auswärtssiegen aufstellen kann. Die Mannheimer werden natürlich etwas dagegen haben.

Die Bietigheim Steelers entführten zwei Punkte aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Im Duell mit der Düsseldorfer EG entschied das Penaltyschießen. Der neunte Penalty von Teemu Lepaus zum 1:0 (0:0, 0:0, 0:0, 1:0)-Sieg ließ die Baden-Württemberger jubeln

In der Neuauflage des Viertelfinal-Duells der beiden letzten Jahren waren die Fischtown Pinguins in Wolfsburg zu Gast. Vor 4123 Zuschauern entschieden die Bremerhavener eine spannende Begegnung mit 3:2 (1:0, 1:1, 1:1). Durch Vikingstad und Friesen legte die Mannschaft von Thomas Popiesch vor. Trevor Mingoia verkürzte im Powerplay. Dieser knappe Vorsprung blieb bis zur letzten Minute bestehen. Die weiteren Torschützen hießen Mauerman für Bremerhaven und Archibald für Wolfsburg. Mit einem Punktequotienten von 1,61 liegen beide Mannschaften nun gleichauf in der Tabelle.

Mit dem zweiten 4:3 (1:0, 1:0, 1:3, 1:0)- Heimerfolg an diesem Wochenende sammelten die Straubing Tigers wichtige Punkte ein. Zum Topspiel des Tages reiste der ERC Ingolstadt an den ausverkauften Pulverturm. Eine 2:0 Führung durch Festerling und Schönberger, drehte Ingolstadt durch Storm, Matteau und Hüttl. 80 Sekunden vor dem Ende markierte Mike Connolly den Ausgleich. Den Zusatzpunkt behielt schließlich das beste Heimteam der Liga, weil Travis Turnbull seinen Penalty verwandelte. Mit fünf Punkten ein erfolgreiches Wochenende für Straubing.

Auch den Nürnberg Ice Tigers gelang an diesem Sonntag der zweite Sieg an diesem Wochenende. Beim 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) gegen die Adler Mannheim knüpften sie dort an, wo sie am Freitag aufgehört hatten. Das elfte Saisontor von Tyler Sheehy sollte bis in die Schlussphase bestehen bleiben. In der 57. Minute brachte Jungspund Danjo Leonhardt einen Konter zum 2:0 ins Ziel.

Eine kleine Wiedergutmachung gelang den Iserlohn Roosters im Duell um die Pre-Playoff-Plätze gegen die Schwenninger Wild Wings. Sie sicherten sich einen Zusatzpunkt in der Verlängerung. Beim 3:2 (2:1, 0:1, 0:0, 1:0)-Sieg wurde Eugen Alanov mit seinem Tor zum Matchwinner. Die Tore für Schwenningen erzielten Tyson Spink und Florian Elias. Neben Alanov trafen Raedecke und Bender für die Roosters. Iserlohn bleibt somit Nürnberg auf den Fersen und schafft ein Punktepolster auf den Verfolger aus Schwennigen.

Den dritten Sieg in Folge feierten die Kölner Haie. Beim 5:3 (0:1, 2:1, 3:1)-Erfolg gegen den Tabellennachbarn aus Frankfurt gab es die volle Punkteausbeute. Ein Doppelpack von Thuresson und die Tore von Aubry, Baptiste und Ferrraro brachten den KEC auf die Siegerstraße. Frankfurts Tore erzielten Rowney, Nehring und Scarlett. Die Haie schaffen durch den Sieg den Anschluss zu den direkten Playoff-Plätzen.


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