Regehr lässt Red Bulls jubelnMünchen - Krefeld 3:1

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In einem über 60 Minuten engen Spiel bezwangen die Red Bulls München unter den Augen von Bundestrainer Pat Cortina die Krefeld Pinguine mit 3:1 (1:1, 1:0, 1:0) vor 3978 Zuschauern.

Vor dem Eröffnungsbully zeigten die Münchner Solidarität mit der angespannten Lage in Krefeld und Kaufbeuren, indem sie sich mit einem Banner für den Erhalt der beiden Eishockey-Standorte stark machten. Gleich zu Beginn zeigten die Gäste, dass ein Verlust des Eishockey-Standorts Krefeld auch ein Verlust von Qualität im deutschen Eishockey bedeuten würde und erzielten bereits in der fünften Spielminute die Führung durch Andreas Driendl. Die Partie gestaltete sich nach dem Treffer zunächst etwas zäh ohne erdrückenden Vorteil für eine Mannschaft. In der elften Spielminute nutzte dann Matt Smaby einen Rebound von dem sonst hervorragend agierenden Thomas Duba und erzielte den Ausgleich.

Ausgeglichen war auch das Fazit nach den ersten 20 Minuten. Die Red Bulls konnten zwar zu Beginn des zweiten Abschnitts durch Alex Barta den Führungstreffer erzielen, versäumten es jedoch, das Spiel an sich zu reißen. Stattdessen boten sich den Gästen aus dem Rheinland zahlreiche Chancen, den Ausgleichstreffer zu schießen. Lediglich die beiden Goalies verhinderten auf beiden Seiten Schlimmeres. „Wir haben das Spiel heute durch zwei individuelle Fehler in der Defensive verloren“, so Krefelds Headcoach Adduono.

Das dritte Drittel begann ähnlich wie die beiden vorangegangenen endeten, nämlich mit zahlreichen Fehlpässen auf beiden Seiten und keiner wirklichen Überlegenheit der beiden Mannschaften. Erst in der letzten Spielminute kam noch einmal Feuer in diese Partie, als Rick Adduono Thomas Duba vom Eis nahm und seine Mannschaft infolge eines Powerplays mit zwei Mann mehr agieren konnte. Den erhofften Effekt gab es allerdings nicht mehr, als Münchens Top-Verteidiger Richie Regehr per Befreiungsschlag zum 3:1-Endstand traf. „Das war heute ein sehr enges Spiel bis zum Schluss. Aber jetzt gilt es, weiterhin gutes Eishockey zu zeigen, um die Qualifikation für die Champions Hockey League zu erreichen“, so ein zufriedener Don Jackson.

Für die Red Bulls bedeutete dieser Sieg ein Sechs-Punkte-Wochenende, während sich die Gäste mit zwei Zählern zufrieden geben müssen. „In unserer Situation müssen wir Punkte machen. Das haben wir heute nicht gemacht und müssen das ändern, wenn wir die Play-offs erreichen wollen“, so Gästecoach Rick Adduono.


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