Red Bulls retten Punkt gegen PantherNiederlage im Derby gegen Augsburg

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Es ist das Duell, auf das man in München die ganze Saison hinfiebert. Das Derby EHC Red Bull München gegen die Augsburger Panther. Eine Begegnung, die immer Spannung auf und neben dem Eis verspricht. Am Freitag wollten die Red Bulls das Ausscheiden aus der CHL vergessen machen. So ganz gelang das allerdings nicht. So zeigten die Münchner zwei Gesichter. So unterlagen sie den Augsburger Panthern mit 3:4 (0:1, 1:2, 2:0, 0:1) nach Penaltyschießen vor 4450 Zuschauern.

Die Wiedergutmachung gestaltete sich von Anfang an schwierig. Das Team von Don Jackson wirkte stellenweise sehr verunsichert. Gravierende Fehler im Aufbauspiel sowie zahlreiche Fehlpässe prägten das erste Drittel. Als ob das nicht genug wäre, gingen die Gäste aus der Fugger-Stadt auch noch durch Adrian Grygiel in Führung. Durch unnötige Fouls machten sich die Gastgeber das Spiel oft schwerer als nötig. Joachim Ramoser musste nach einem Stockfoul das Eis vorzeitig mit einer Spieldauerstrafe verlassen.

In den zweiten 20 Minuten kam es dann noch dicker für die Red Bulls, die diesmal große Probleme hatten, in die Partie zu finden. „Diese Minuten waren sehr enttäuschend von uns“, so Red-Bull-Coach Don Jackson. Die Gäste erhöhten dabei zwischenzeitlich auf 3:0. Bei den 4450 Fans regte sich der Unmut über die unglücklichen Aktionen ihres Teams. Lediglich der Anschlusstreffer von Dominik Kahun ließ es nicht ganz so schwarz aussehen. Dennoch waren die Red Bulls bis ins letzte Drittel nicht auf einer Höhe mit den Augsburger Panthern.

Den zeitweiligen Tiefschlaf schienen die Gastgeber im letzten Drittel nun beendet zu haben. Sie agierten jetzt etwas zielstrebiger in Richtung Augsburger Tor. Doch die Gäste standen tief und checkten bei Münchner Angriffen früh vor, sodass die Bemühungen der Red Bulls oft im Sand verliefen. In der 51. Minute fand Kapitän Michael Wolf allerdings die Lücke und gab den Fans noch einmal Hoffnung. Von da an sah man eine wie entfesselt spielende Münchner Mannschaft und folgerichtig fiel der Ausgleich erneut durch den erneut  klasse auftretenden Dominik Kahun. „Gegen eine Mannschaft wie München reicht auch ein Drei-Tore- Vorsprung manchmal nicht aus“, so Panther-Coach Mike Stewart. Der Spielverlauf war nun völlig auf den Kopf gestellt und die Stimmung glich einem Hexenkessel, der jetzt auch noch eine Verlängerung und ein Penaltyschießen sah. Dort sorgte Michael Iggulden aber für den zweiten Punkt der Panther.

Tore: 0:1 (15:49) Adrian Grygiel (Matthew MacKay), 0:2 (21:34) Ivan Ciernik (Andrew LeBlanc/5-4), 0:3 (32:49) Thomas Jordan Trevelyan (Andrew LeBlanc, James Bettauer/5-4), 1:3 (33:04) Mads Christensen (Dominik Kahun, Florian Kettemer), 2:3 (50:36) Michael Wolf (Richard Regehr), 3:3 (54:05) Dominik Kahun (Mads Christensen, Richard Regehr), 3:4 (65:00) Michael Iggulden (entscheidender Penalty). Strafen: München 6 + 10 (Jérôme Samson) + 5 + Spieldauer (Joachim Ramoser), Augsburg 12. Zuschauer: 4450.


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