Red Bulls München weiter ohne Punktverlust4:1-Erfolg gegen die Thomas Sabo Ice Tigers

Trevor Parkes (rechts) setzt sich gegen den Nürnberger Marcus Weber durch. (Foto: GEPA pictures/Marcel Engelbrecht)Trevor Parkes (rechts) setzt sich gegen den Nürnberger Marcus Weber durch. (Foto: GEPA pictures/Marcel Engelbrecht)
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„Ich habe großen Respekt davor, wie Dons Mannschaft im Moment spielt“, so Nürnbergs Coach Kurt Kleindorst. Gegen Nürnberg sollte Sieg Nummer sechs her. Diesen gab es auch: allerdings nach 60 Minuten hartem Fight. München siegte mit 4:1 (1:0, 0:1, 3:0) gegen die Thomas Sabo Ice Tigers.

Doch die Mannschaft von Cheftrainer Kleindorst hatte von Beginn an etwas dagegen. Sie griffen früh an und störten immer wieder den Spielaufbau der Münchner, der heute phasenweise etwas durcheinander und nicht so zielorientiert wirkte, wie bei den letzten Begegnungen. „Wir haben über zwei Drittel viel richtig gemacht und gut gespielt“, so Gäste-Coach Kleindorst.

Auch die Defensive der Münchner wackelte in einigen Situation. Nachdem Kony Abeltshauser im eigenen Powerplay sein Schläger brach, nutzte Christopher Brown die Gunst der Sekunde und glich für die Thomas Sabo Ice Tigers aus. „Im zweiten Drittel hat Danny uns auf Kurs gehalten“, so Don Jackson.

Erst als sich die 4410 Zuschauer in der Olympia Eishalle schon beinahe mit einer möglichen Verlängerung abgefunden haben, sorgten die Red Bulls durch Daryl Boyle für die erneute Führung der Gastgeber. Nicht einmal zwei Minuten später erhöhte Philipp Gogulla per Penalty-Strafschuss auf 3:1. Nürnberg bemühte sich nach Kräften noch einmal heranzukommen, doch die Münchner Defensive hatte sich merklich stabilisiert, sodass es kein Durchkommen für die Thomas Sabo Ice Tigers gab. Den Schlusspunkt in dieser Partie setzte Chris Bourque mit einem Empty-Net-Goal. Das Ergebnis fiel insgesamt höher als der Spielverlauf es andeutete. Nichtsdestotrotz geht der sechste Saisonsieg erneut nach München.

Red-Bull-Youngster Maxi Daubner gab sich dennoch bescheiden: „Wir sind eine Mannschaft. Jeder kämpft für jeden und dann läufts auch.“

Nürnbergs Coach Kurt Kleindorst war dennoch nicht unzufrieden: „Das war ein Superspiel aber mit dem falschen Ergebnis für uns.“

Don Jackson war nach dem Spiel sichtlich zufrieden: „Nürnberg hat uns heute alles abverlangt. Im letzten Drittel wollten die Spieler das Spiel unbedingt nach Hause bringen. Wir gehen weiter von Spiel zu Spiel.“