Red Bulls haben mit Vorbereitungen begonnenSkatecamp in Eishockey-Akademie in Liefering

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Seit dieser Woche stehen zehn Spieler aus dem aktuellen Kader in der Red-Bull-Eishockey-Akademie an der bayerisch-österreichischen Grenze in Liefering auf dem Eis. Sie werden im Rahmen eines einwöchigen Skatecamps speziell im schlittschuhtechnischen Bereich geschult.

Mit von der Partie ist auch der komplette Trainer- und Betreuerstab der Red Bulls. „Wir erwarten uns, dass die Spieler fokussiert an ihren Skate-Skills arbeiten und dabei natürlich auch den Spaß an der Sache nicht vergessen“, erklärt Cheftrainer Don Jackson. „Die Tage sind anspruchsvoll und intensiv. Matt McIlvane, der sich mit den Skate-Skills auseinandersetzt, ist bislang sehr zufrieden über das Auftreten der Spieler“, so Jackson weiter.

Die beiden Eisflächen in Liefering sind unter anderem mit dem so genannten LPM Tracking System ausgestattet. Die ermittelten Daten helfen bei der detaillierten Analyse jedes Spielers in den Bereichen Geschwindigkeit, Laufwege, Belastbarkeit und taktisches Verhalten auf dem Eis. „Klar ist es nach ein paar Wochen ohne Eistraining ungewohnt, wieder auf Schlittschuhen zu stehen. Wir fokussieren uns jetzt auf die neue Spielzeit, schließlich schlafen die Gegner nicht. Genau deswegen müssen wir schon jetzt hart arbeiten“, analysiert Münchens dienstältester Profi Uli Maurer die ersten Tage.

Verantwortlich für alle schlittschuhtechnischen Übungen ist Co-Trainer Matt McIlvane. Er legt den Fokus zunächst darauf, wie die Skating-Übungen exakt auszuführen sind. „Wir werden uns in dieser Woche auf die grundlegenden Dinge konzentrieren. Alles wird sehr technisch, sehr langsam ausgeführt. Darauf wollen wir im Sommer aufbauen und gelernte Situationen im Laufe der kommenden Monate immer schneller ausführen“, erläutert McIlvane.

„Unsere Aufgabe als Trainer ist es, jeden einzelnen noch besser zu machen. Dabei orientieren wir uns an den Basics der schnellsten Skater der Welt, um schließlich das schnellste Team der Liga zu werden. Die Techniken, die wir dabei nutzen, kommen definitiv aus dem Eishockey und sind auch dafür gemacht. Trotzdem versuchen wir auf die Biomechanik im Speed-Skating zurückzugreifen, um unsere Spieler in den Turns noch weiter zu verbessern. Wir müssen das Rad ja nicht neu erfinden. Allerdings leihen wir uns auch Ideen aus anderen Sportarten aus und versuchen, diese gekonnt in unsere Technik und in unser Training aufzunehmen“, so McIlvane weiter.

Auch die Goalies Niklas Treutle, Ilya Sharipov und Kevin Reich sind in Liefering dabei. Die Drei werden von Goalie-Coach Patrick Dallaire trainiert. „Für uns Torhüter ist das perfekt. Die Spieler arbeiten an der Lauftechnik und machen ihre individuellen Dinge, wir können mit Patrick Tag für Tag mehrere Stunden nur im Tor trainieren. Es ist auf alle Fälle schön, wieder auf dem Eis zu stehen“, sagt Niklas Treutle.

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