Red Bulls feiern Bescherung3:2-Erfolg für München gegen die Adler Mannheim

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Mannheim hatte zuletzt ein wenig mit mangelnder Konstanz zu kämpfen. Dennoch befindet sich die Mannschaft von Trainer Sean Simpson auf einem respektablen dritten Tabellenplatz. Nach dem Sieg der Red Bulls in Mannheim wollten die Kurpfälzer heute den Spieß umdrehen und die Münchner daheim ärgern. Ärgerten mussten sich am Ende die Adler, denn die Gastgeber gewannen mit 3:2 (2:1, 1:0, 0:1).

Es sah zunächst auch aus, als würde das Mannheimer Vorhaben gelingen, denn wenige Minuten nach dem Eröffnungsbully durften die Adler durch Mathias Plachta das erste Mal jubeln. Anscheinend braucht München immer erst einen Rückstand, um danach richtig ins Spiel zu kommen. Denn noch vor der ersten Pause drehten Daryl Boyle und Keith Aucoin die Partie.  Die bis dahin hochklassige Begegnung flachte mit zunehmender Spielzeit immer weiter ab; auch nachdem Rückkehrer Matsumoto für die Gastgeber auf 3:1 erhöhte. Die Gäste taten sich sichtlich schwer und versuchten, über mehr Kampfgeist wieder ins Spiel zu finden. Dank eines hervorragend agierenden Danny aus den Birken gelang ihnen das nur schwerlich. „Wir haben in dieser Phase zu sehr den Faden verloren und Danny hat heute einen Superjob gemacht“, so Red-Bull-Coach Don Jackson.

Die zahlreich mitgereisten Fans peitschten ihr Team weiter nach vorne und zu Beginn des dritten Drittels hatten die Adler auch ihre stärkste Druckphase im ganzen Spiel. Erst acht Minuten vor Ende kam durch den Anschlusstreffer des Ex-Münchners Daniel Sparre noch einmal Feuer in die Partie. Die Stimmung unter den 5320 Zuschauern bebte. Allerdings ruhten sich die Hausherren jetzt zu sehr auf ihrem Vorsprung und boten den Gästen immer mehr Räume für den Spielaufbau. Doch alles Bemühen half nichts mehr. Ein hart umkämpftes Spiel geht knapp an die Red Bulls, die Saisonübergreifend 19 von 21 Heimspielen für sich entscheiden konnten. „Beide Mannschaften haben heute ein hochklassiges Spiel gezeigt und wir haben uns damit belohnt“, so Jackson.