Red Bull München reicht ein Punkt zu Platz einsDEL kompakt

Die Eisbären Berlin ließen sich vom EHC Red Bull München zwar nicht stoppen, doch dem Meister reichte ein Punkt zu Platz eins. (Foto: GEPA pictures/City-Press)Die Eisbären Berlin ließen sich vom EHC Red Bull München zwar nicht stoppen, doch dem Meister reichte ein Punkt zu Platz eins. (Foto: GEPA pictures/City-Press)
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Düsseldorfer EG – Thomas Sabo Ice Tigers 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)

Das ist doch mal ein Comeback für die DEG. Über 172 Minuten waren die Rheinländer ohne eigenen Treffer – und nun feiert Torhüter Dan Bakala einen Shutout gegen die als Tabellenführer angereisten Franken. Nur 5438 Zuschauer wollten die Partie sehen, durften sich aber über ein gutes Spiel freuen. Von der Saisonminuskulisse ließen sich die Gastgeber nicht irritieren und gingen in der 28. Minute durch Alexander Barta in Führung. Dieses Ergebnis hatte bis 67 Sekunden vor Ende Bestand – dann traf Spencer Machacek ins inzwischen leere Nürnberger Tor.

Eisbären Berlin – EHC Red Bull München 5:4 (1:1, 2:2, 1:1, 1:0) n.P.

Zweimal gab der Meister aus München eine Führung ab – darunter einen 4:3-Vorsprung, den Berlin erst in der 54. Minute egalisierte. Zunächst gingen die Hausherren durch Sean Backman in Führung, doch Mads Christensen und dann Michael Wolf sogar in Unterzahl sorgten für das 2:1 der roten Bullen. Frank Hördler und Marcel Noebels drehten die Partie für Berlin, Brooks Macek und Derek Joslin wiederum für München, ehe Noebels für die Zusatzschicht sorgte. Nach torloser Verlängerung entschied Micki DuPont das Spiel durch den entscheidenden Penalty. Da Nürnberg punktlos blieb, reicht München dieser eine Zähler zur Tabellenführung.

Kölner Haie – Grizzlys Wolfsburg 5:1 (2:0, 1:1, 2:0)

Der KEC hat sich für das schwache Spiel gegen Ingolstadt am Freitag rehabilitiert und einen verdienten Sieg gegen Wolfsburg eingefahren. Nach einem Doppelschlag innerhalb von 52 Sekunden führten die Haie durch Tore von Moritz Müller und Shawn Lalonde mit 2:0, als gerade einmal etwas mehr als drei Minuten gespielt waren. Stephen Dixon brachte die Niedersachsen zwar in der 28. Minute heran, doch in Unterzahl brachte Christian Ehrhoff die Domstädter endgültig auf die Siegerstraße (36.). Nochmal Ehrhoff und Philip Gogulla machten es im letzten Abschnitt deutlich.

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Adler Mannheim 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 1:0) n.V.

Viermal mussten die Norddeutschen zuletzt das Eis als Verlierer verlassen. Das rückten die Bremerhavener gegen Mannheim gerade – wenn auch erst im Schlussspurt. Die Adler gingen in der 24. Minute durch Phil Hungerecker in Führung. Das hatte bis zur 55. Minute Bestand, ehe Jan Urbas im Powerplay der Ausgleich gelang. Damit schickte er die Partie in die Overtime, die Christopher Rumble nach nur 58 Sekunden beendete.

Straubing Tigers – Augsburger Panther 3:2 (0:1, 2:1, 1:0)

Michael Davies sorgte für die Panther-Führung nach knapp 14 Minuten. Jeremy Williams nach nur 21 Sekunden und Mike Zalewski (31.) drehten die Partie für die Tigers, doch fünf Minuten vor der zweiten Pause gelang Thomas Holzmann das 2:2. Der letzte Abschnitt war weniger als zwei Minuten alt, als Levko Koper den Siegtreffer für Straubing erzielte.

ERC Ingolstadt – Krefeld Pinguine 2:5 (1:0, 1:2, 0:3)

Nach dem deutlichen Sieg in Köln mussten sich die Ingolstädter daheim den Pinguinen geschlagen geben. Dabei leitete der 3:2-Treffer von Christoph Gawlik in Unterzahl den Krefelder Sieg in der 52. Minute ein. Marcel Müller beseitigte mit zwei Toren (eines davon ins leere Netz) alle Zweifel am Sieg. Zuvor hatten Markus Nordlund und Jordan Caron für die Gäste sowie Petr Taticek und Darin Olver für Ingolstadt getroffen.

Schwenninger Wild Wings – Iserlohn Roosters 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)

Die Roosters gingen zwar in der 23. Minute durch Johannes Salmonsson in Führung – dennoch ging der Sieg an Schwenningen. Will Acton erzielte schon sechs Minuten später das 1:1. Sieben Minuten vor dem Ende sorgte Tim Bender für den „Dreier“ der Wild Wings.

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