Red Bull München holt sich Spiel 5 der HalbfinalserieShutout für Danny aus den Birken

Der Torhüter des Jahres war für die Augsburger Panther in Spiel 5 der Halbfinalserie nicht zu bezwingen.  (picture alliance / Tobias Hase / dpa)Der Torhüter des Jahres war für die Augsburger Panther in Spiel 5 der Halbfinalserie nicht zu bezwingen. (picture alliance / Tobias Hase / dpa)
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EHC Red Bull München - Augsburger Panther 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)

PLay Off-Stand: 3:2

Die Gastgeber legten gleich mal los wie die Feuerwehr, um frühzeitig Spiel 5 dieser extrem umkämpften Serie in ihre Richtung zu lenken, konnten aber den wieder sehr guten Olivier Roy im Tor der Augsburger nicht ernsthaft in Verlegenheit bringen. Im Laufe des ersten Drittels kamen die Gäste aus Augsburg besser ins Spiel, fanden in der Defensive immer besseren Zugriff auf die Angriffe des Meisters und starteten nach etwa 15 gespielten Minuten selbst die ersten vielversprechenden Offensiv-Aktionen.

Auch im zweiten Drittel bot sich zunächst das gleiche Bild: Beide Mannschaften spielten mit großem Engagement, aber begrenztem Risiko, zudem waren sowohl Danny aus den Birken als Olivier Roy auf dem Posten, wenn ernstzunehmende Schüsse auf ihr Tor kamen. Beide Mannschaften blockten immer wieder Schüsse und nahmen mit dem Schläger, dem Schlittschuh oder auch dem ganzen körper die Passwege weg. Knapp sechs Minuten vor dem Ende des Mittelabschnitts war es dann aber soweit, als Sezemsky auf Augsburger Seite auf der Strafbank Platz nehmen musste.

Erst hatten die Panther noch Glück, als Brady Lamb den Befreiungsschlag genau auf Mads Christensen spielte und sich aus der daraus resultierenden kurzen Verwirrung mehrere Premium-Chancen für die Münchner ergaben.  Mit vereinten Kräften konnten die Gäste diese Situation noch bereinigen, waren dann aber elf Sekunden vor Ablauf der Strafe machtlos, als der Ex-Augsburger Trevor Parkes einen Schuss von Derek Joslin unhaltbar für Roy abfälschte zur Führung für den Meister der vergangenen drei Spielzeiten. Augsburg war danach aber nur kurz geschockt uns erarbeitete sich noch vor zweiten Sirene einige gute Chancen, die jedoch nicht zum Torerfolg führten.

Im Schlussdrittel hatte Mark Voakes nach nur 15 Sekunden die Chance auf das zweite Tor die Gastgeber, scheiterte aber an Roy. Danach zogen die Münchner sich ein wenig zurück und ließen die Gäste aus Schwaben kommen. Die hatten nach sechseinhalb Minuten die bis dato beste Chance des Spiels, als erst Arniel nach einem langen Pass aus der Abwehr der Panther alleine auf Danny aus den Birken zulief, aber am Münchner Keeper scheiterte, der mit einer unglaublichen Parade auch den Nachschuss von Sahir Gill abwehrte. So brachte München den knappen Vorsprung ins Ziel – und gestattete es Augsburg nur für einige Sekunden, Torwart Roy vom Eis zu nehmen. Zudem kassierte Adam Payerl in der Schlussminute noch eine Strafe wegen Beinstellens. Auch das Stellen der Uhr per Videobeweis, das den Panthern noch ein paar Sekunden schenkte, brachte nichts.

Augsburg muss damit am Sonntag zuhause gewinnen, um ein Spiel 7 zu erzwingen.

 


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