Ratchuk wechselt nach Mannheim - Rückkehr von Robidas?

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Die Frankfurt Lions haben mit sofortiger Wirkung den Vertrag von Verteidiger Peter Ratchuk aufgelöst, der ursprünglich eine Laufzeit bis zum Ende der Saison 2005/2006 hatte. Der 27jährige wird in der kommenden Saison für die Adler Mannheim auflaufen. Diese überraschende Mitteilung gaben die Lions am Donnerstag bekannt. Über die Gründe wollte sich Lions Manager Charlie Fliegauf nicht großartig öffentlich äußern. Lions Trainer Rich Chernomaz sagte diplomatisch: „Wir kommen damit seinem Wunsch nach, den er bereits Ende der vergangenen Saison äußerte.“ Wie Hockeyweb erfuhr, hatte sich Ratchuk selbst, trotz laufenden Vertrages bei den Frankfurt Lions, beim Erz-Rivalen Mannheim angeboten. Ein Verhalten, was die Lions letztendlich nicht tolerieren konnten. „Wir brauchen Spieler, die mit Leib und Seele für Frankfurt spielen. Wenn ein Spieler darunter sein sollte, der mit dem Kopf nicht bei den Lions ist, hat es keinen Sinn, ihn hier zu halten“, so Fliegauf.

Vor allem die Art und Weise wie der Wechsel zu Stande kam wirft ein unglückliches Licht auf Ratchuk. „Eishockey ist eine Mannschaftssportart, und Ratchuk hat sich nicht mannschaftskameradschaftlich verhalten“, scheint Fliegauf nicht böse zu sein, Ratchuk an Mannheim verloren zu haben. Ratchuk, der in 129 Spielen 90 Scorerpunkte (34 Tore) für die Lions erzielte, hatte nach seiner ersten Saison bei den Lions schon einmal mit einem Wechsel nach Mannheim geliebäugelt. Der damalige Manager Lance Nethery konnte den Amerikaner aber mit viel Geld weiter an die Lions binden. In der abgelaufenen Saison konnte Ratchuk nur selten an die großartige Leistung der Vorsaison anknüpfen, weswegen Chernomaz den gelernten Verteidiger in den Sturm beorderte. „Der Bezug Preis-Leistung hat vergangene Saison bei Ratchuk nicht gestimmt. Für das Geld bekommen wir sicher einen anderen Spieler, vielleicht sogar einen besseren“, sagte Fliegauf.

So verdichten sich die Spekulationen um eine Rückkehr von Star-Verteidiger Stéphane Robidas. Mit dem eingesparten Ratchuk Gehalt zuzüglich einer Summe x wäre Robidas zu bezahlen. Robidas ist vertragslos, und würde gerne nach Europa zurückkehren. Sollte dies wirklich so kommen, wären die Lions sicher eine der ersten Adressen von Robidas. „Ich würde ihn von überall abholen, wenn er sich für uns entscheidet“, bestätigte Fliegauf Kontakte zu Robidas. Fliegauf rechnet damit, dass sich in etwa vier Wochen entscheidet, was aus der NHL wird. Robidas hat keinen gültigen Vertrag mehr in der NHL, und neben den Lions buhlen auch einige Schweizer Klubs um den besten Spieler der Lions in der abgelaufenen Saison. (Frank Meinhardt)

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