Pokalrevanche gelingt den Huskies nicht

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Mit einem couragierten Auftritt in der Kölnarena gelang den Kassel Huskies trotz drei Überzahltreffern gegen die Kölner Haie dennoch kein Punktgewinn, weil die Hausherren immer genau in den entscheidenden Situationen die nötigen Tore schossen und sich damit um den einen Tick cleverer zeigten als die Kasseler, denen aber erneut in Sachen Kampfgeist und Einsatzwillen nichts vorzuwerfen war.

Die ersten zehn Minuten der Begegnung waren geprägt von einem ständigen Hin und Her, mit hohem Tempo, aber ohne wirkliche Torchancen für beide Teams. Die erste Möglichkeit entsprang aus einem Schuss Schlegels von der blauen Linie und bedeutete gleichzeitig das 1:0 für die Kölner (11.). Davon ließen sich die Huskies, die neben Acker und De Wolf auch auf Wahlberg verzichten mussten, allerdings nicht beeindrucken und Drury hatte Pech, dass sein Versuch über den angeschossenen Schauer bei dessen eigenem Torhüter Wild landete (12.). Danach folgten zwei weitere gute Chancen für die Haie durch Boss und Blank, die von Münster im Tor der Nordhessen jedoch entschärft wurden (12./13.). Als Kink wegen Behinderung auf der Strafbank saß, trug schließlich das verbesserte Powerplay der Huskies Früchte, denn nur vier Sekunden benötigten sie, um nach gewonnenem Bully, Crowleys Schuss und Petersons abfälschen das 1:1 zu erzielen (15.).

Da Kassels MacLeod direkt vor der Pause noch eine Strafzeit kassierte, starteten die Huskies in das zweite Drittel nur zu viert, was die Haie durch Boos umgehend zur 2:1 Führung nach nur 59 Sekunden Spielzeit nutzten und knapp drei Minuten später schraubte Furchner das Ergebnis gar auf 3:1, dessen Anerkennung allerdings erst nach Videoansicht von Schiedsrichter Chvatal bestätigt wurde. Doch auch das steckten die Huskies weg und antworteten mit dem zweiten Treffer in Überzahl durch Brousseau zum 3:2 (29.). Und sie witterten die Gelegenheit dem Spiel eine Wende zu geben und aufzuholen, aber Abstreiter und Serikow vergaben gute Möglichkeiten, so dass in der bis dahin ausgeglichenen Partie die größere Cleverness im Ausnutzen von Chancen den Kölnern noch zwei Tore durch Schauer, der unbedarft abzog und durch Freund und Feind zum 4:2 ins Netz traf (39.) sowie Morczinietz, der einen Pass von Roy bei einer 2 auf 1 Situation zum 5:2 verwertete (40.), bescherte.

Die letzten zwanzig Minuten begannen ganz nach dem Geschmack der Gäste, die die nächste Überzahl sogleich durch Serikow zum 5:3 abschlossen (43.). Bei einer weiteren Strafe gegen die Haie setzten diese in Person von Lüdemann jedoch den Glanzpunkt in Unterzahl: der Nationalverteidiger stürmte auf und davon, umspielte Münster, um dann doch am Pfosten zu scheitern (46.). Im Gegenzug verhinderte Wild gegen C. Retzer den Anschluss, während Münster sich bei einem Solo von Morczinietz als Endstation erwies (49.). Kurz darauf war er aber gegen Roys Nachschuss, der im 6:3 mündete, machtlos (50.). Die nie aufgebenden Huskies kamen in der 56. Minute zwar durch Valenti noch auf 6:4 heran, für den Ausgleich reichte es aber trotz hochkarätiger Chancen von Serikow, Trattnig und Brousseau nicht mehr.



Kölner Haie - Kassel Huskies 6:4 ( 1:1, 4:1, 1:2)

Tore: 1:0 (10:39) Schlegel (Roy), 1:1 (14:28) Peterson (Crowley, Trattnig - 5:4), 2:1 (20:59) Boos (Elick - 5:4), 3:1 (23:44) Furchner (McLlwain), 3:2 (28:12) Brousseau (MacLeod - 5:4), 4:2 (38:27) Schauer (Boos), 5:2 (39:44) Morczinietz (Roy), 5:3 (42:32) Serikow (S. Retzer - 5:4), 6:3 (49:26) Roy (Furchner, McLlwain), 6:4 (55:48) Valenti (Crowley)

Strafzeiten: Köln 18 - Kassel 8

Schiedsrichter: Chvatal (Waldkraiburg)

Zuschauer: 10.885

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