Pleiten, Pech und Pannen

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Im Pulverturm begannen die Straubing Tigers gegen die Krefeld Pinguine ohne zu warten. bis die Pinguine richtig warm waren. Die erste heiße Szene gab es bereits nach wenigen Sekunden vor dem Gehäuse der Krefelder. Es war ein schnelles und hartes Drittel, vor allem weil Schiedsrichter Lars Brügemann viel laufen lief. Und das war gut so. Es gab für beide Fanlager einiges zu sehen. Die Stimmung unter den 4.013 Zuschauern war gewohnt gut. Die letzte Woche noch etwas schläfrigen Anhänger der Tigers sind endgültig aus ihrem Sommerschlaf erwacht. Auf dem Eis hatte Straubings Stewart die beste Chance des ersten Abschnitts. Er scheiterte jedoch am guten Langkow. Für Krefeld vergab Blank eine 100%ige. Doch auch hier war Straubings Pätzold der bessere.


Auf das zweite Drittel wollten beide Teams nicht all zu lange warten und waren sehr früh zurück auf dem Eis. Die ersten 10 Minuten des Drittels gehörten den cleverer spielenden Krefeldern. Auch wenn das Spiel 5-5 geführt wurde, hatte man zeitweise den Eindruck das die Pinguine einen mehr auf dem Eis hatten. Und gerade als die Tigers wieder ihre Linie fanden, wurden sie in der 31. Minute gnadenlos ausgekontert. Stephens bediente Hager mustergültig und der lief allen auf und davon. Obwohl Pätzold noch dran war, fand die Scheibe den Weg hinter die Linie. Jetzt wurde das Spiel so fortgesetzt wie das erste Drittel endete - offen. Pech hatten beide Team immer wieder das beiden Torleute einen ausgezeichneten Tag erwischten. Ein besseres Team konnte man kaum erkennen. Aufregung gab es noch mal in der 37. Minute als sich Aldag und Goren nahe kamen. Auslöser war jedoch ein Check von Hinten von Derek Hahn.


Der Schlussabschnitt boot ein um 180 Grad gedrehtes Bild im Vergleich zum Mitteldrittel. Die Tigers nahmen fahrt auf, konnten jedoch beste Chancen nicht ins Tor bringen. Pannen gab es aber immer wieder im Spielaufbau. Zu oft wurde der Puck tief gespielt. Auf diese Spielweise reagierten die Pinguine durch geschicktes Stellungsspiel. Die insgesamt viel eingespielter wirkenden Krefelder erhöhten in der 42 Minute durch Trepanier auf 0:2. Straubing versuchte zu drücken und Krefeld ging etwas die Puste aus. Allerdings blieb es bei den Versuchen. Wie es gehen kann zeigten in der 55. Minute Meloche, Osterloh und Withcotton. Letzter erzielte den ersten Straubinger Saisontreffer in Minute 48. Jedoch zu spät. Time out und 6. Feldspieler brachten nicht mehr den erhofften Ausgleich, so dass Krefeld letztendlich der glücklichere, eingespieltere und cleverere Sieger des Auftaktspieles war.


Tore 1:2 (0:0/0:1/1:1)

0:1 31. Patrick Hager (Charlie Stephens); 0:2 43. Pascal Trepanier ( Boris Blank); 1:2 48. Dustin Withcotton (Eric Meloche, Sebastian Osterloh)


Strafen: Straubing 14 + 10 Hahn; Krefeld 12


SR Brüggemann; LR Velkoski, Müns


Zuschauer 4.013


Bericht Armin Holl-Wagner

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