Playdowns: Scorpions gewinnen in Freiburg mit 0:4

Freiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in HannoverFreiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in Hannover
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Im vierten Spiel der Playdownserie waren die Wölfe von Fortuna verlassen und verloren klar mit 0:4 gegen die Hannover Scorpions vor 4500 Zuschauern. Die Freiburger konnten den Ausfall von fünf Stammspielern, Zelenka, Korinek, Mares, Willascheck und Hölscher nicht verkraften. Besonders im Über- und Unterzahlspiel wurden diese Spieler schmerzlich vermisst. Die Scorpions spielten diszipliniert, standen gut in der Abwehr und nutzen ihre Chancen konsequent aus. Die frühe Führung der Gäste durch Teljukin in Überzahl in der vierten Minute, setzte die Breisgauer unter Zugzwang. Doch die Wölfe Stürmer, bei denen nur noch der erste Block in seiner Standardbesetzung spielte, vergaben zu viele gute Chancen bzw. fehlte auch das Quäntchen Glück. Mit dem 0:2 durch den Ex-Freiburger Bombis im zweiten Drittel war das Spiel praktisch entschieden. Die Wölfe kämpften zwar weiter und erarbeiteten sich auch einige Möglichkeiten, aber Zählbares sprang nicht heraus. Im letzten Drittel erhöhten dann Lööf und Augusta noch auf 0:4. Danach setzte Horst Valasek seine jungen Spieler ein, die zu gefallen wussten. Trotz der Niederlage feierten die Freiburger Fans ihr Team. Eine gute Leistung zeigte diesmal, der in Hannover desolat pfeifende Schiedsrichter Müller, der auch wie das gesamte Spiel unter DEL Beobachtung stand. Die Beobachtung durch die Ligenleitung der DEL hat Wirkung gezeigt – die Partie wurde fair geführt, doch wäre sie schon früher angebracht gewesen. Die Chancen auf den Klassenerhalt von Freiburg sind nun nur noch gering, da die Breisgauer alle drei weiteren Spiele, davon zwei in Hannover in der Preussag Arena gewinnen müssten.

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