Pink in the Rink 2018: Eisbären Berlin besiegen Adler Mannheim Hauptstadtklub setzt zum neunten Mal in Folge Zeichen im Kampf gegen den Krebs

Überragend: Eisbären-Hexer Kevin Poulin  (Fotos: picture alliance/Paul Zinken/dpa, privat)Überragend: Eisbären-Hexer Kevin Poulin (Fotos: picture alliance/Paul Zinken/dpa, privat)
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Die Eisbären Berlin haben auch ihr zweites Spiel in der DEL an diesem Wochenende gewonnen. Am Sonntag siegten die Berliner in der Mercedes-Benz-Arena Im Klassiker gegen die Adler Mannheim mit 4:1 (0:0, 2:0, 2:1). Die Kurpfälzer dominierten lange das Spiel. Aber  dank ihres wiederum starken Torhüters Kevin Poulin und der Treffer von James Sheppard, Micki DuPont, Jamie MacQueen und Brendan Ranford konnte der Hauptstadt-Klub am Ende aber einen klaren Erfolg feiern.

Vor 12.931 Fans taten sich die Gastgeber schwer, gefährliche Angriffe aufzubauen, die Mannheimer waren lange das schnellere und zielstrebigere Team. Vor allem der erneut starke Keeper Kevin Poulin verhinderte einen Rückstand, brachte die Adler zur Verzweilung. Doch nach einer halben Stunde kam die Wende: Für Adler Brent Raedeke war das Spiel nach einem unfairen Check gegen Daniel Fischbuch beendet, im folgenden fünfminütigen Powerplay trafen Sheppard (34.) und DuPont (35.) per Doppelschlag für die bis dahin harmlosen Berliner.

Im Schlussabschnitt musste sich dann auch Poulin nach einem Schuss des Mannheimers Matthias Plachta (45.) geschlagen geben. Doch MacQueen mit seinem siebten Saisontor nach schönem Alleingang (48.) und Ranford (49.) mit einem erneuten Doppelpack sorgten für den am Ende klaren Sieg. „Wir haben es versäumt, im ersten Drittel die Tore zu schießen. Die fünfminütige Unterzahl war der Knackpunkt für uns und der Dosenöffner für die Eisbären“, war Matthias Plachta enttäuscht. Auch Pavel Gross war nicht zufrieden: „Wir waren bis zur 30. Minute gut unterwegs. Aber Berlins Schlussmann hat überragend gehalten. Wenn wir eine Mannschaft wie Berlin schlagen wollen, müssen wir die Schüsse blocken und den Preis bezahlen.“ Der hochgelobte Eisbären-Torwart meinte: „Mannheim ist ein starkes Team. Wir haben aber immer an uns geglaubt. Die Tore während der Überzahl waren extrem wichtig. Es ist meine Aufgabe dem Team zu helfen. Dafür bin ich geholt worden.“

Pink in the Rink 2018

Die Partie stand im Zeichen von Pink in the Rink. Den gesamten Oktober wollen die Eisbären bereits zum neunten Mal alle Krebspatientinnen und Krebspatienten, deren Angehörige sowie alle Menschen, die in verschiedensten Gebieten mit dieser Krankheit konfrontiert sind, unterstützen. „Es ist toll, wie die Eisbären-Fans diese Aktion weiterentwickelt haben. Vor allem aufgrund ihres Engagements sehen wir immer mehr Sportteams in Deutschland, die im Oktober diverse Organisationen rund um die schwere Krankheit Krebs unterstützen“, sagt der Leiter für Spielerentwicklung und Scouting der Eisbären Berlin, Stefan Ustorf. „Die Fans, die Trikots – alles in Pink. Das ist eine beeindruckende Aktion“, meinte auch Torwart-Held Poulin. Toll: Die Fans der Eisbären sammelten 7691,91 Euro für den guten Zweck.


Meister München verliert Derby 

Der EHC Red Bull München hat nach zuletzt drei Siegen in Folge das oberbayerische Derby verloren. Der Meister musste sich dem ERC Ingolstadt mit 2:4 (0:1, 1:1, 1:2) geschlagen geben. „Wir waren im ersten Drittel immer einen Schritt zu spät. Dann haben wir viel außenrum gespielt und zu wenige Chancen kreiert. Unser Forecheck hat heute nicht funktioniert“, erklärte RB-Star Yannic Seidenberg.

DEG kassiert zweite Pleite in Folge

Tabellenführer Düsseldorfer EG hat die zweite Niederlage in Serie einstecken müssen. Der achtmalige deutsche Meister verlor das Derby gegen die Krefeld Pinguine trotz großer Aufholjagd mit 3:4 nach Verlängerung (0:2, 0:1, 3:0). „Krefeld hat uns 40 Minuten aus dem Rhythmus gebracht, meine Spieler haben zu viel überlegen müssen. Neun Schüsse in 40 Minuten, aber 21 im Schlussdrittel belegen das. Wir haben Charakter gezeigt. Eigentlich bin ich mit dem einen Punkt nicht zufrieden. Aber unter den gegebenen Umständen nehme ich ihn an“, sagte DEG-Trainer Harold Kreis.

 


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