Pinguine rupfen Adler - überzeugender Sieg der KrefelderKrefeld – Mannheim 5:2

Zweimal konnte Daniel Pietta gegen Mannheim jubeln. (Foto: Imago)Zweimal konnte Daniel Pietta gegen Mannheim jubeln. (Foto: Imago)
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Nach recht ausgeglichenem Spiel in den ersten acht Minuten zeigte die erste Strafe für Norman Hauner und die zweite für David Fischer nur 63 Sekunden später, dass sich die Adler trotz fast einminütiger 5:3-Überzahl gegen die gute Krefelder Abwehrarbeit nicht durchsetzen konnten, obwohl es die Pinguine jetzt wie auch später mehrfach nicht schafften, den in Unterzahl eroberten Puck trotz unbedrängter Situation sicher aus dem Verteidigungsdrittel zu befördern. Besser machte es Verteidiger Kyle Sonnenburg, der beim ersten Krefelder Powerplay in der 13. Minute den Puck auf Zuspiel von Andreas Driendl und Herberts Vasiljevs von der blauen Linie ins Netz hämmerte. Bis zur Pause spielte nur noch Krefeld, teilweise zog man bei Fünf gegen Fünf ein Powerplay auf.

In der ersten Hälfte des zweiten Drittels hatte Mannheim viel Glück, das in einem Lattenkracher von Sonnenburg in der elften Minute gipfelte. Danach hatten die Adler ihre besten Szenen in Drittel zwei, aber in den Schlussminuten dominierten wieder die Pinguine. Nach gerade überstandener Unterzahl trugen die Pinguine nach schönem Aufbauspiel einen herrlichen Angriff vor, den Daniel Pietta zum 2:0 abschloss. Nur zwei Minuten später wanderte Jochen Hecht in die Kühlbox, und die Pinguine brauchten genau neun Sekunden, um durch St. Pierre auf 3:0 zu erhöhen.

Im Schlussdrittel  schienen die Pinguine den Vorsprung verwalten zu wollen und wurden etwas leichtsinnig. In Minute 48 beobachteten alle, wie Christoph Ullmann um das Krefelder herumzog – sein Pass auf den in den Slot einlaufenden Daniel Richmond hatte wohl niemand erwartet, so dass dieser unbedrängt  zum 1:3 verkürzen konnte. Aber die Krefelder steckten den Gegentreffer schlicht weg und kopierten das Tor 90 Sekunden später: nach Pass von Courchaine kurvte St. Pierre um das Mannheimer Tor und legte zurück auf Kapitän Vasiljevs, der den alten Drei-Tore-Abstand wieder herstellte. Obwohl man danach nicht das Gefühl hatte, die Adler könnten das Blatt noch wenden – sie konnten zum Beispiel eine 116 Sekunden dauernde 5:3-Überzahl nicht nutzen –, verließ Dennis Endras in Minute 58 sein Tor kurzzeitig für einen sechsten Feldspieler, aber die Pinguine eroberten die Scheibe und Daniel Pietta beförderte sie ins leere Tor. Drei Sekunden vor Schluss ließen die Pinguine noch das 5:2 zu, so dass die Mannheimer Niederlage noch relativ glimpflich ausfiel.

Neben Tomas Duba lieferten die Krefelder Verteidiger Kyle Sonnenburg und Nick St. Pierre eine überzeugende Leistung ab, und im Gegensatz zu den CHL-Spielen und dem Freitag-Spiel waren die Pinguine nicht häufiger auf der Strafbank als der Gegner – zwei sicher nicht unwesentliche Faktoren in einer insgesamt überzeugenden Mannschaftsleistung.

Tore: 1:0 K. Sonnenburg (A. Driendl, H. Vasiljevs) PP 5-4, 2:0 D. Pietta (St. Pierre, A. Courchaine), 3:0 N. St. Pierre (D. Pietta, D. Fischer) PP 5-4,  3:1D. Richmond (Ch. Ullmann, M. Kink),  4:1 H. Vasiljevs (N. St. Pierre, A. Courchaine),  5:1 D. Pietta (J. Perrault, A. Courchaine)  EN,  5:2  M. Buchwieser ( J. Rheault, M. Plachta).

Strafen: Krefeld 16, Mannheim 20
Schiedsrichter:  Bauer / Klau
Zuschauer: 4819

DEL Hauptrunde

Donnerstag 19.09.2019
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Kölner Haie Köln
Adler Mannheim Mannheim
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EHC Red Bull München München
ERC Ingolstadt Ingolstadt
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Krefeld Pinguine Krefeld
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Straubing Tigers Straubing
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