Pinguine: Positive Saisonbilanz

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
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Eine positive Saisonbilanz zogen der Aufsichtsrat und Geschäftsführung der

KEV Pinguine Eishockey GmbH bei der heutigen Pressekonferenz. "Mit dem sechsten

Tabellenplatz haben wir das beste Ergebnis seit der Meisterschaft im Jahre 2003

erreicht und sind im Play-off-Viertelfinale nach begeisternden Spielen

insgesamt nur knapp an der DEG gescheitert", zeigte sich

Aufsichtsrats-Vorsitzender Wolfgang Schulz zufrieden. "Das ist ein guter

Wechsel für die Zukunft, und da wir auch in der nächsten Saison gut aufgestellt

sind und uns weiter verbessern und verjüngen wollen, gehen wir mit Zuversicht

in die kommende Spielzeit", ließen Schulz und seine beiden Gesellschafterkollegen

Dieter Berten und Helmut Borgmann keinen Zweifel daran, daß der positive Trend mit

steigenden Besucherzahlen fortgesetzt wird.

Geschäftsführer Wolfgang Schäfer: „Wir haben die Saison mit einer

schwarzen Null abgeschlossen, obwohl einiges aufzuarbeiten war.Wolfgang Schulz

erinnerte auch daran, daß seit 1995 Wilfrid Fabel als damaliger Retter bis auf

den heutigen Tag der "Spiritus Rector" der Krefeld Pinguine ist, auch wenn er als wichtigster "Baustein"

des KönigPalast viel Kritik hat einstecken müssen. "Der KönigPalast ist eines

der schönsten und zweckmäßigsten Eishockey-Stadien in Deutschland" stellte

Wolfgang Schulz fest und kündigte an, daß man mit der Betreiber-Gesellschaft in den nächsten Monaten Gespräche über Probleme und

Verbesserungen für das Krefelder Eishockey führen werde.

 Zuversichtlich ist der Verein trotz der Weltwirtschaftskrise auch an der

Sponsorenfront. "Wir haben bisher positive Signale darüber, daß wir mit

allen Großsponsoren weiter rechen können", so Schulz.  Noch einmal Schäfer: „Die

Tinte unter dem Vertrag mit der Sparkasse Krefeld trocknete erst wenige Stunden

vor der Pressekonferenz. Wir haben zu den gleichen Konditionen abgeschlossen

wie in der Vergangenheit.“

In der Trainerfrage gibt es nach dem Wunsch von Erfolgstrainer Igor Pawlow,

in die russisch dominierte KHL zu wechseln, nichts Neues. Innerhalb der

nächsten vier bis sechs Wochen dürfte feststehen, wer bei den Schwarz-Gelben

verantwortlich an der Bande stehen wird. Er soll ähnlich wie Pawlow mit einer

jungen, dynamischen Mannschaft arbeiten können. Derweil sucht Manager Jiri

Ehrenberger zwei Verteidiger sowie einen weiteren Stürmer.

Der junge Nationalstürmer Patrick Hager und U20-Nationalverteidiger

Sinan Akdag unterzeichneten im übrigen neue Dreijahresvertrag und sind somit

bis zum 30. April 2012 an den Klub gebunden. Ins positive Bild passt es, dass bei

den bisherigen Dauerkartenbestellungen viele Neukunden vermerkt wurden.