Pinguine: Erzrivale gewinnt verdient

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
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Krefeld Pinguine – DEG Metro Stars 3:4

(1:1, 1:2, 1:1)

 

Einen unter dem Strich verdienten

Sieg landeten die Mitfavoriten auf den Titel gegen ihre Rivalen von der anderen

Rheinseite. Auffällig, dass fünf der insgesamt sieben Tore in Überzahl erzielt

wurden. Auffällig, dass der 27-jährige Düsseldorfer Neuzugang Jason Pinizotto,

der zuvor lediglich unterklassig spielte, an den ersten drei Toren des Gastes

beteiligt war. Auffällig, dass der gleichaltrige Brandon Reid, der bereits in

Hamburg DEL-Luft schnupperte, sich vor allen Dingen im ersten Drittel mit

Kabinettstückchen in Szene setzte, aber beim Toreschießen nicht in Erscheinung

trat.

 

Beide Teams spielten

verletzungsbedingt nicht in stärkster Besetzung. Bei Krefeld fehlten

Pavlikovsky, Andrews, Alinc und gegen Ende des flotten Matches Ramsay, während

Düsseldorf auf Kreutzer und Vikingstad verzichten musste.

 

Die Schlüsselszene ereignete sich

in der 47. Minute, als sich der agile Charlie Stephens auf der linken Seite

energisch durchsetzte und Jeff Panzer für das vierte Tor sorgte. Die nie

aufsteckenden Krefelder kamen zwar noch durch das nachlässige Verhalten der

DEG-Verteidigung zum Anschlusstreffer, hätten aber beinahe noch in der letzten

Sekunde das 3:5 hinnehmen müssen. Doch Jamie Wright tändelte so lange mit der

Scheibe, bis die Schlusssirene ertönte. Erst dann schob der Kanadier, dem der

Endstand offensichtlich völlig egal war, den Puck über die Torlinie.

 

Positiv bleibt noch festzuhalten,

dass sich beide Kontrahenten um ein faires Spiel bemühten und trotzdem eine

flotte Partie lieferten. So sollten eigentlich Testspiele über die Bühne

gehen.

 

Tore: 1:0 (11;42) Vasiljevs

(Kunce, Seliwanow), 1:1 (18;28) Pinizotto (Reimer, Van Impe – 5:4), 1:2 (25;53) Reimer (Collins,

Pinizotto), 2:2 (29;16) Seliwanow (Blank, Vasiljevs), 2:3 (39;26) Van Impe

(Pinizotto, Collins), 2:4 (46;22) Panzer (Stephens, Hölscher), 3:4 (48;34) Blank

(Pietta). – Zuschauer: 2.067. – Strafminuten: Krefeld 18, Düsseldorf 16. – Schiedsrichter:

Looker (Thief

River Falls)

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