Pinguine begeistern ihr Publikum – überzeugender Erfolg über KölnKrefeld - Köln 2:0

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Vom Auftaktbully weg berannten die Krefelder das Kölner Tor, und die Haie konnten sich bei ihrem Torwart bedanken, von dessen breiter Brust dank seines guten Stellungspiels und wenig präzis platzierter Krefelder Schüsse die meisten Pucks abprallten, ohne dass ein Krefelder Stürmer abstauben konnte. Schon nach dem ersten Drittel hätten die Krefelder dank ihrer Überlegenheit 2:0 oder 3:1 führen müssen, und mancher Zuschauer erinnerte sich an ähnliche Spielverläufe und die bekannte Kölner Stärke im Schlussdrittel. Weder Blank noch Mebus noch Clarke, Pietta oder Courchaine noch Robar konnten ihre teilweise ausgezeichneten Chancen nutzen und so musste Duba kurz vor Drittelende in höchster Not einen Kölner Treffer verhindern, der den Spielverlauf auf den Kopf gestellt hätte.

Zu Beginn des zweiten Drittels ließen die Pinguine in Überzahl wieder mehrere gute Chancen aus, aber nach 6:05 – gerade als eine Kölner Strafzeit abgelaufen war – führte eine herrliche Kombination im Kölner Drittel über Courchaine und Clarke zum hochverdienten 1:0 für die Pinguine durch Perrault, der schon in Nürnberg zwei Tore erzielt hatte. Nur 90 Sekunden später saßen der Torschütze und Schymainski gemeinsam auf der Strafbank, aber die Haie konnten die aufopferungsvoll kämpfende Abwehr rund um Thomas Duba nicht überwinden – sicher eine Schlüsselphase in diesem packenden Derby. Danach setzten die Pinguine die Haie wieder kräftig unter Druck und schnürten sie teilweise im eigenen Drittel ein. So gingen die Kölner trotz zwei, drei hochkarätiger Chancen mit einem Rückstand in die zweite Pause.

Auch im Schlussdrittel waren die Krefelder die dominierende Mannschaft. Genau eine Minute nach Ende des Power-Breaks (9:41) kam der Puck im Kölner Drittel zu Mebus an der blauen Linie, der Pietta mustergültig anspielte. Daraufhin überwand Adam Courchaine aus den Birken zum 2:0. Vom berühmten Kölner Schlussspurt war danach nicht viel zu sehen, die Krefelder spielten konzentriert und sicher. Fast zwei Minuten vor dem Ende nahm Uwe Krupp seinen Torwart vom Eis, aber nur mit Mühe konnten die Kölner drei Krefelder Chancen zum 3:0 verhindern. Die Zuschauer feierten ihre Pinguine lautstark – das Schussverhältnis von 43:28 spiegelt die Krefelder Überlegenheit nicht ganz wider, denn mindestens zwei Drittel der Anteile an diesem packenden und fairen Spitzenspiel gehörten den Pinguinen, die sich in dieser Form vor Eisbären nicht fürchten müssen. Thomas Duba kann auf seinen zweiten Shutout innerhalb von vier Tagen stolz sein.

Strafminuten: Krefeld 12, Köln 10.


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