Pierre Pagé: „Es gibt kein Freiessen in diesem Jahr“

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Gekämpft, gerannt, vieles versucht und am Ende doch wieder

quasi nichts gewonnen, so muss wohl das Fazit für die Berliner Eisbären nach

der Penalty-Niederlage gegen die Hamburg Freezers lauten. „Wir haben so oft

geführt in den vergangenen Spielen, so auch heute, und wurden dann jeweils für

unsere Fehler bestraft. Meine Mannschaft lernt zwar weiter von Spiel zu Spiel,

wir müssen es aber endlich einmal schaffen, über volle sechzig Minuten

konzentriert zu spielen“, haderte EHC-Coach Pierre Pagé nach dem verloren

gegangenen Duell der beiden Anschutz-Klubs mit der aktuellen Situation. Gäste-Coach

Bill Stewart wie auch Pagé sahen in Freezers-Keeper Boris Rousson den besten

Spieler des Matches. Stewart meinte zudem: „Der Schlüssel zum Sieg war jedoch

unser konsequentes Spiel in der neutralen Zone. Dort konnten wir das

Aufbauspiel der gefährlichen Eisbären-Verteidiger frühzeitig unterbinden“. 

Gerade zwei Pünktchen sammelte der Titelinhaber in den

letzten fünf Spielen ein, wodurch der Abstand auf den heiß begehrten sechsten

Tabellenplatz, den die erstarkten und immer selbstbewusster agierenden

Hanseaten einnehmen, inzwischen schon auf sieben Zähler anwuchs. Dafür lauern

nur noch drei Punkte hinter den Eisbären die Krefeld Pinguine auf Platz zehn. Die

Hoffnung, sich doch noch auf den letzten der zur direkten Play-off-Teilnahme

berechtigenden Ränge zu retten, dürfte für die Eisbären nüchtern betrachtet

gegen Null tendieren.

Besagte leise Hoffnung ruht nun vor allem auf der

Länderspielpause, die Gelegenheit zum Training, aber auch Luftholen und zum zur

Besinnung kommen bietet. Gerade letztere beiden Punkte erscheinen für die

Hauptstädter, nach Tagen und Wochen des andauernden Misserfolgs, der daraus

resultierenden Aufregung etwa um die Zukunft von Trainer Pierre Pagé,  einhergehend mit viel schlechter Presse,

signifikant wichtig. Wichtig, um intern auf allen Ebenen endlich mal in Klausur

zu gehen, Klarschiff zu machen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren,

was wohl noch immer der sportliche Erfolg sein sollte. Ob das in der Kürze der

Zeit gelingen kann, muss abgewartet werden, da in den vergangenen Monaten viel

Geschirr zerschlagen wurde und man im Hause der Eisbären offensichtlich schlecht

auf den Umgang mit Rückschlägen vorbereitet war.

Personell deuten sich für den Endspurt indes eher keine

Überraschungen mehr an.
Die Suche nach einem erfahrenen Goalie, der die beiden

zuletzt unglücklich agierenden Berliner Puckfänger Youri Ziffzer und Daniar

Dshunussow aus der Schusslinie bringen und zudem schnell helfen könnte, enge

Spiele wie das gegen die Freezers zu gewinnen, gestaltet sich Gerüchten zufolge

ziemlich schwierig. Im Fokus des Eisbären-Interesses stand dem Vernehmen nach

weiter der tschechische Markt, der jedoch bekanntlich kein allzu billiger ist.

Nach Petr Franek, Roman Cechmanek und Roman Malek hielt jüngst der Name von Sparta-Keeper

Dusan Salficki die

Gerüchteküche am Brodeln. Wird Manager Peter John Lee in letzter Minute nicht

doch fündig, wird die noch verfügbare Ausländerlizenz wohl an Stürmer Richard

Mueller vergeben werden.

Das Restprogramm der Berliner hat es indes wahrlich in sich.

Mit den Frankfurt Lions und Hannover Scorpions (jeweils auswärts) trifft man nach

der Pause auf Leidensgenossen, die ihrerseits alles daran setzen werden, keinen

weiteren Boden mehr preis zu geben. Zudem muss man noch zwei Mal gegen die

Sinupret Ice Tigers antreten, die zuletzt keine Gefangenen machten. Die derzeit

schwächelnde DEG und die Kellerkinder aus Straubing und Augsburg werden ebenso

wenig etwas herschenken wollen.

mac/ ovk - Foto: city-press


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