Pflichtaufgabe erfüllt - Roosters schlagen Panther 5:2

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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Wollten die Iserlohn Roosters ihre Play-off Hoffnungen nicht endgültig begraben,

dann brauchten sie einen Sieg gegen die Augsburger Panther. Das Vorhaben wurde

in die Tat umgesetzt. Mit 5:2 setzten sich die Roosters gegen die Panther

verdient durch und verkürzten damit den Abstand zu Platz zehn auf fünf Zähler.

Brad Purdie war mit drei Treffern der Matchwinner für die Sauerländer.

Allerdings wurde das Spiel allenfalls auf mittelmäßigem DEL-Niveau geführt,

worüber aber vermutlich schon morgen niemand mehr sprechen wird.


Im ersten Drittel sahen die 4025 Zuschauer eine

überlegene Iserlohner Mannschaft gegen insgesamt viel zu harmlose Panther.

Ärgerlich aus Iserlohner Sicht, dass die Roosters aus ihren zahlreichen

Möglichkeiten, wie so oft in den letzten Wochen, kaum Kapital schlagen konnten.

Entweder stand Augsburgs Keeper Wanhainen oder die eigene Abschlussschwäche den

Roosters im Weg.

Einzig Sulkovsky konnte Wanhainen bereits in der vierten

Spielminute nach sehenswertem Kurzpassspiel mit Hock zum 1:0

überwinden.

Im Mittelabschnitt tauchten die Panther wie Phoenix aus

der Asche auf. Bis zur 28. Minute fast zur Bedeutungslosigkeit verdammt, trafen

Menauer und Darby innerhalb von 31 Sekunden zum 1:2 für die Gäste.

Iserlohn zeigte sich beeindruckt, kämpfte aber weiter

und schaffte durch Purdie in Überzahl (31.) den Ausgleich.

Strafen gegen Wolf und Danielsmeier bescherten den

Panthern für 1:54 Minuten eine doppelte Überzahl. Brigley, Damgaard und Dubé

vergaben aber aus guten Positionen.

Wieder vollzählig schmissen die Roosters wieder eine

„Schippe drauf“. Der völlig frei stehende Ready netzte ohne lange zu zögern in

der 38. Minute zum 3:2 ins rechte Eck ein. Nur 17 Sekunden vor der Pausensirene

erhöhte Purdie nach Traynors Schlagschuss im Powerplay zum 4:2

Pausenstand.

Im Schlussdrittel kontrollierten die Roosters

weitestgehend das Spiel. Roy (45.) scheiterte auch bei seinem dritten Alleingang

des Abends an Wanhainen. Der Titel „Chancentod des Abends“ war ihm damit sicher.

Für die Panther scheiterten Rekis (51.) und Darby (56.) an Iserlohns Torsteher

Kotschnew. Für die Entscheidung sorgte dann Brad Purdie in der 58. Minute.

Zunächst traf Purdie bei einem Alleingang nur den Pfosten. Dann aber war er in

der nächsten Szene am Bullykreis zur Stelle und schoss den Puck zum 5:2 in die

Maschen.

In der verbleibenden Zeit ließ Iserlohns nichts mehr

„anbrennen“ und brachte den zweiten Heimsieg im Jahr 2007 unter Dach und

Fach.

Durch den Sieg und die Niederlage der Krefeld Pinguine

gestern in Frankfurt konnte das Ward-Team den Abstand zu den auf Platz zehn

stehenden Pinguinen auf fünf Zähler verkürzen.

Am Sonntag reisen die Roosters in die Kurpfalz zu

Tabellenführer Adler Mannheim, wo die Roosters als krasser Außenseiter antreten.

Das erste Bully in der SAP-Arena ist um 18:30 Uhr.

(MK)