Peter Lee: "Don ist ein Student von Pierre"

Peter John Lee: "Wir wollen keine Spieler an die Adler verlieren!"Peter John Lee: "Wir wollen keine Spieler an die Adler verlieren!"
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Zehn Jahre spielte die Eishockey-Legende bei der DEG. Fast ebenso lange ist

der 50-Jährige bei den Eisbären Berlin, zuerst als Trainer und seit 2002 als

Manager.

Düsseldorf. Sein Trikot mit der Nummer 12 hängt seit Jahren an der Decke des

Eisstadions. Peter Lee hat sie gehabt, zehn Jahre lang. Diese Nummer wird

bei der DEG nicht mehr vergeben, aus Anerkennung für seine Leistungen. Der

technisch elegante Stürmer war in den 80er und 90er Jahren einer der

beliebtesten Spieler an der Brehmstraße. Mit Chris Valentine bildete er

damals ein Traumduo der Bundesliga. Tore der Marke Lee/Valentine sind

unvergessen und werden von den DEG-Fans noch heute besungen. Auch Valentines

Shirt mit der Nummer 10 hängt in der "Hall of fame" des Eisstadions.

Peter Lee ist seit 1996 bei den Eisbären Berlin, dem Endspielgegner der DEG.

"Ich habe die Jahre in Düsseldorf sehr genossen, darum freue ich mich, dass

die DEG nach zehn Jahren wieder ein Endspiel erreicht hat. Es wird mit

Sicherheit eine spannende Serie werden", so Lee, der die Eisbären bis 2000

trainierte und seither als Manager in Hohenschönhausen tätig ist.

Das Halbfinale der Metro Stars gegen Köln verfolgte der 50-Jährige am TV.

"Es war ein spannendes Spiel und eine packende Serie. Die DEG hat am Ende

von der Strafzeit gegen Eduard Lewandowski profitiert. Sie war etwas zu

hart. Zwei plus zwei Minuten hätten gereicht." Ist die DEG etwa ein

glücklicher Endspielteilnehmer? "Nein. Die Spieler sind für ihre Strafen

verantwortlich. Der Schiedsrichter muss nach dem Regelwerk pfeifen. Und

danach müssen sich auch die Spieler richten. In der DEL stehen die

Schiedsrichter leider sofort in der Kritik, wenn sie nicht so pfeifen, wie

manche Leute es möchten", sagt Lee.

Der ehemalige NHL-Profi sieht die Entwicklung in der DEL auf der anderen

Seite positiv. "Das Niveau ist in den vergangenen Jahren höher geworden.

"Schnelle und technisch versierte Spieler sind besonders gefragt." Nach

dieser Vorgabe haben auch Peter Lee und Trainer Pierre Page bei den Eisbären

gehandelt. Zu Saisonbeginn wurden einige Ausländerlizenzen noch nicht

vergeben. Erst später wurde der Kader komplettiert. "Die neue, härtere

Regelauslegung kam während der Saison, das war zu spät. Einige Mannschaften

hatten Mühe, sich darauf einzustellen. Die DEG hat es aber gut geschafft."

Dabei gehörte DEG-Coach Don Jackson in den Play-offs der vergangenen

Meistersaison der Berliner noch zum Trainerstab der Eisbären. "Don ist ein

Student von Pierre. Er weiß genau, wie das Spiel funktioniert. Schließlich

hat Don zweimal den Stanley Cup gewonnen. Als er zu uns kam, wollte er sehen

wie gut Eishockey in Europa ist", so Lee, der von den Qualitäten Jacksons

überzeugt ist. "Er sagt den Spielern genau, was er will. Er kann dabei auch

schon mal etwas lauter werden." Und wer wird 2006 Meister? "Theoretisch hat

man keine Möglichkeit, das zu beeinflussen. Das Finale wird sicherlich hart

umkämpft sein. Ich hoffe, dass wir am Ende den Titel holen", so Peter Lee.

Vielleicht ist aber auch die DEG am Ende wieder Meister. (Foto: City-Press)


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