Personalsorgen in Straubing

Straubing: Trew bleibt ein TigerStraubing: Trew bleibt ein Tiger
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Die Straubing Tigers plagen neue Personalsorgen. „Wir haben fünf verletzte Spieler und die halbe Mannschaft ist krank“, erklärte Trainer Erich Kühnhackl am Sonntag nach dem 1:5 in Nürnberg.

 

Besonders schmerzte, dass für die zweite Partie des Wochenendes Topscorer Trevor Gallant und Nathan Barrett ausfielen. Vor allem um das Fernbleiben von Nathan Barrett rankten sich einige Gerüchte, die Erich Kühnhackl allerdings zurechtrückte: „Er hat sich am Samstagabend bei Co-Trainer Günther Preuß abgemeldet. Vor der Abfahrt nach Nürnberg habe ich ihn dann noch einmal angerufen und gefragt, ob es nicht doch geht.“ Es ging offenbar nicht.

 

Ein anderer biss dafür auf die Zähne. Cam Severson, einer der profihaftesten Akteure im Team der Niederbayern, lief in Nürnberg grippegeschwächt auf, um seine Mannschaft nicht noch weiter zu dezimieren.

 

Nachdem sich gegen Ende der Partie in Nürnberg auch noch Markus Jocher eine Blessur zuzog, steht nun hinter einer ganzen Reihe von Spielern vor der nächsten Aufgabe, die bereits am Dienstag in Hamburg wartet, ein Fragezeichen. Der selbst gesundheitlich angeschlagene Erich Kühnhackl hofft, dennoch eine spiel- und leistungsfähige Mannschaft aufbieten zu können.

 

Dafür, dass der Aufsteiger an der Noris nicht zur Ruhe kam, sorgte neben den Ausfällen noch eine verbale Auseinandersetzung auf der Spielerbank zwischen Stefan Mann und Markus Jocher. Dazu meinte der Tiger-Coach: „Egoismus akzeptiere ich nicht. Die beiden haben einen Disput gehabt. Ich habe sie in die Kabine geschickt, damit sie sich beruhigen können. Das Verhalten der Spieler auf der Bank war nicht korrekt, aber wir werden das intern klären.“

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