Per Eklund kehrt Straubing den Rücken

Straubing: Trew bleibt ein TigerStraubing: Trew bleibt ein Tiger
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Die Personalsorgen bei den Straubing Tigers reißen nicht ab. Seit Dienstag muss der DEL-Aufsteiger überraschend auf den schwedischen Stürmer Per Eklund, der in Nacht und Nebel Niederbayern den Rücken gekehrt hat und damit wohl seinen Rücktritt vollziehen will, verzichten.

 

Tigers-Geschäftsführer Jürgen Pfundtner erklärte die jüngste Entwicklung: "Am Dienstag erschien Per Eklund nicht zum angesetzten Fitnesstest. Die Suche nach ihm blieb erfolglos. Erst über seinen Vermittler Joakim Persson, der selbst von diesem Schritt überrascht wurde, erfuhren wir, dass er am Dienstag ohne irgendjemand von der Mannschaft, Trainer oder GmbH informiert zu haben, nach Schweden zurückgeflogen ist.“

 

Mit einer Rückkehr ist nicht zu rechnen. Der Vermittler gab familiäre Gründe für den lautlosen Abschied von Per Eklund an. Außerdem wolle der Stürmer seine Karriere beenden. „Wir sind über die Art und Weise sehr enttäuscht. Von einem 36-Jährigen sollte man erwarten können, dass er die Clubführung informiert und nicht einfach abhaut. Schließlich hätten wir ihm keine Steine in den Weg gelegt, denn man kann niemand zwingen weiterzuspielen“, sagte Jürgen Pfundtner.  So aber bleibe eine große Enttäuschung. Die Führung der Tigers will nun bis Ende der Woche auf die neue Situation reagieren.

 

Per Eklund stellte im bisherigen Konzept von Tigers-Trainer Erich Kühnhackl als Außenstürmer der vermeintlichen Paradereihe eine Säule der Mannschaft dar. Auch wenn der frühere schwedische Nationalspieler die in ihn gesetzten Erwartungen nicht vollauf erfüllen konnte, so war er mit vier Treffern nach Bill Trew und Jason Dunham (beide fünf Tore) immerhin der dritterfolgreichste Torjäger im Team des Aufsteigers.

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