Pavoni mit „Shut out“ zum Auftakt

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
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Es dauerte

lange, bis der Neuling merkte, dass auch die Gastgeber nur mit Wasser kochen.

Doch da stand es schon 2:0 für die im Anfangsdrittel bissigen Pinguine, was zu

diesem Zeitpunkt völlig verdient war. Auf der anderen Seite verhielten sich die

Grizzlys wie ihre ”echten” Artgenossen, tapsig, ein bisschen unbeweglich, aber

nur ganz selten gefährlich. Das Kanadier-Duo Maloney/ Ramsay, mit Youngster

Huebscher als drittem Mann in der Reihe, hatte bereits zu Anfang des Matches,

das im Mitteldrittel Sommereishockey bot, Biss gezeigt und sorgte für den

Führungstreffer. Ramsay, dem auch noch der Endstand gelang und vom begeisterten

Publikum gefeiert wurde, strahlte über das ganze Gesicht. „Es war einfach, das

erste Tor zu erzielen. Wir haben gut zusammengespielt. Auch im Powerplay (da

spielte anstatt Huebscher mit Lynn Loyns der dritte Kanadier/Anm.d.Red.) hatten

wir unsere Chancen. Der Gegner war erst im zweiten Drittel im Spiel.“ Beim 2:0,

einem eher harmlosen Schuss von Verteidiger Dusan Milo, sah der ansonsten gut

agierende Chris Rogles im Tor der Niedersachsen nicht gerade wie ein Weltmeister

aus.

 

Apropos

Weltmeister... David Moravec auf Wolfsburger Seite, der sich auch für das

Unterzahlspiel nicht zu schade ist, versuchte (endlich) ab der 27. Spielminute,

für Gefahr vor dem Tor der keineswegs immer überzeugenden Gastgeber zu sorgen.

Unglücklich sah der Stareinkauf vor allen Dingen in der 38. Minute aus, als es

dem Tschechen nicht gelang, aus kürzester Entfernung die Scheibe über die Linie

zu bugsieren. Genau eine Viertelstunde später war Moravec erneut beim Versuch,

den Puck ins Tor zu stochern, erfolglos.

 

Krefeld

nahm im Schlussabschnitt wieder Fahrt auf und sorgte mit einem „Knaller“ von

Roland Verwey für die Entscheidung. So sah es auch Gästecoach Toni Krinner, der

unter anderem die Strafzeiten seiner Schützlinge monierte: „Tor Nummer drei war

der Genickschuss für uns.“ Am zufriedensten schien wohl bei aller Freude der

nicht unumstrittene Reto Pavoni zu sein. Er quittierte im ersten Saisonspiel

einen „shut out“. Was will man mehr?

Krefeld Pinguine - Grizzly Adams Wolfsburg 4:0 (2:0, 0:0,

2:0)

Tore: 1:0

(2;25) Ramsay (Maloney, Huebscher), 2:0 (18,04) Milo (Alinc), 3:0 (41;34) Verwey

(Pavlikovsky, Vasiljevs), 4:0 (54;31) Ramsay (Andrews, Maloney). - Zuschauer:

4.041. - Schiedsrichter: Looker (Thief Rivar Falls). - Strafminuten: Krefeld 4,

Wolfsburg 14.

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