Paul Gardner trainiert die Freezers auch in der kommenden Saison

Lesedauer: ca. 1 Minute

Paul

Gardner bleibt Trainer der Hamburg Freezers. Der 53-Jährige unterschrieb in der

vergangenen Woche einen Vertrag für die Saison 2009-10 beim DEL-Klub. „Ich

freue mich sehr, dass ich meine Arbeit in Hamburg fortsetzen kann“, äußerte

sich der Kanadier. „Die Stadt, der Klub und die Fans sind mir ans Herz gewachsen.“

Der ehemalige NHL-Profi hatte bei den Freezers am 18. Dezember 2008 das

Traineramt von Bill Stewart übernommen. Gardner führte das Team mit 16 Siegen

in 25 Spielen vom 12. auf den 8. Tabellenrang und qualifizierte sich mit den Hamburgern für die Play-Offs. Dort besiegten die

Freezers in der ersten Runde Frankfurt mit 3:2, scheiterten dann aber im

Viertelfinale am späteren Deutschen Meister Eisbären Berlin. Bereits in der kommenden

Woche wird Paul Gardner für einige Tage nach Hamburg reisen, um die Planungen

für die anstehende Saison voranzutreiben und dabei auch den Pressevertretern zur

Verfügung zu stehen.


Der Kanadier begann seine Trainerkarriere 1986 bei den Newmarket Saints und

trainierte das AHL-Team bis 1990. Es folgten weitere Engagements als

Assistenztrainer bei den Baltimore Skipjacks (1992 bis1993) sowie den Portland

Pirates (1993 bis 1997). 1998 wechselte Gardner zu den Nashville Predators und

coachte das NHL-Team ebenfalls als Assistenztrainer bis 2003. Von 2003 bis 2005

war Paul Gardner zudem als Scout für die Predators aktiv. 2007 wechselte der 53-Jährige

in die KHL und trainierte Lokomotive Jaroslavl. Als Spieler absolvierte der am

5. März 1956 in Fort Erie (Ontario/Kanada) geborene Gardner 463 NHL-Partien für

die Colorado Rockies, Toronto Maple Leafs, Pittsburgh Penguins, Washington

Capitals und Buffalo Sabres. Insgesamt erzielte der Stürmer 203 Tore und lieferte

207 Vorlagen in der National Hockey League. Der fünffache Familienvater ist mit

Sherri verheiratet und wird seine Frau und die siebenjährigen Zwillinge Skylar

und Connar zur neuen Spielzeit mit nach Hamburg bringen.