Pat Lebeau war der Unterschied im Hessenderby

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Die Frankfurt Lions haben auch das zweite Hessenderby in der laufenden Saison gegen die Kassel Huskies für sich entschieden. Nach anfänglichen Problemen genügte ein starkes letztes Drittel, um drei Punkte aus dem Kasseler Auestadion zu entführen.

Die Lions mussten in Kassel kurzfristig auf Stürmer Marc Beaucage verzichten, der sich eine leichte Verletzung am Freitag gegen Ingolstadt zuzog und daher nicht einsatzfähig war. Für ihn rückte Martin Reichel zu Kohmann und Pronger. Neville Rautert begann dafür bei Hackert und Sulkovsky.



Von Beginn an sahen die gut 4.600 Zuschauer eine rasante Partie. Vor allem die gastgebenden Kassel Huskies entwickelten viel Druck auf das von Ian Gordon bewachte Lions Tor. Die Lions beschränkten sich lange auf Torsicherung, und überließen den Huskies das Spiel. Daniel Corso und Tobias Abstreiter hatten dabei die besten Chancen in einem einseitigen ersten Drittel. Die Lions konnten sich keine zwingende Torchance herausspielen.



Im Mitteldrittel besaßen die Lions die ersten Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Bei eigener Überzahl scheiterten Robidas und Young an Joaquin Gage. In der Folge waren es aber wieder die Kassel Huskies, die mehr Leidenschaft ins Spiel brachten. Einzig Ian Gordon im Tor der Lions war sehr aufmerksam und behielt in mehreren kritischen Situationen die Übersicht. Nach 33 Spielminuten war aber auch Gordon überwunden. Bei angezeigter Strafe gegen Lions Stürmer Martin Reichel bediente Sebastian Jones den am langen Pfosten völlig frei stehenden Dany Bousquet, und dieser schoss hoch ins Netzdach den verdienten Führungstreffer für die Kassel Huskies.



Nachdem die Lions zwei Drittel lang wenig für das eigene Offensivspiel getan hatten, begannen sie dieses in den letzten 20 Minuten zu forcieren. Christian Kohmann zeichnete sich dabei in der 46.Spielminute für den bis dato schmeichelhaften Ausgleich verantwortlich. Kassel nun lange nicht mehr so aggressiv, wie die 40 Minuten davor. Anstatt weiter nach vorne zu spielen, wollten sie die knappe Führung verteidigen.



Zum Matchwinner in einer nun ausgeglichenen Partie wurde Lions und DEL-Topscorer Pat Lebeau. Binnen zwei Minuten war Lebeau zunächst in Unterzahl zur Stelle und brachte den Deutschen Meister in Führung, ehe Lebeau auch den Schlusspunkt zum 3:1 setzte, als er einen Konter auf Zuspiel von Dwayne Norris abschloss. (Frank Meinhardt)

Tore:

1:0 (33.) Bousquet (Jones, Corso)

1:1 (46.) Kohmann (Hackert, Strakhov)

1:2 (54.) Lebeau (Bouchard) 4-5 SH

1:3 (55.) Lebeau (Norris)

Zuschauer: 4.600

Schiedsrichter: Richard Schütz


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