Party im Freezers „Freudenhaus“ – 7:3 gegen Frankfurt

Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“
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Hamburg hat ein neues „Freudenhaus“. Nicht etwa auf der sündigen Meile, der Reeperbahn, sondern im Volkspark steht es: Color Line Arena heißt es und dort feiern

bei jedem Spiel der Hamburg Freezers 12.759 Zuschauer ihre Eishockey-Helden.



Die Akteure auf dem Eis ließen es auch sofort krachen. Es wurde Playoff-Eishockey vom Feinsten geboten. Hohes Tempo und bedingungsloser Einsatz, jeder Spieler gab alles. Als der Hamburger Verteidiger Shane Peacock, er wird immer mehr zur überragenden Figur im Hamburger Spiel, nach fünf Minuten einen Bauerntrick mit einem präzisen Schuss in den Winkel des Frankfurter Gehäuses zur 1:0 Führung abschloss, erreichte der Lärmpegel das Niveau eines Formel 1 Boliden.

Doch die Lions hielten dagegen und nutzten ein Überzahlspiel (Zajankala 2 Min.) zum Ausgleich. Es war in der 14. Minute, als Young einen Abpraller vor dem Freezers Tor erwischte und zum 1:1 Ausgleich traf. Weiter ging es hin und her, es wurde mit offenem Visier gekämpft. Beide Mannschaften wollten den Sieg.

In der 18. Minute legten die Freezers wieder vor, Smazal (Purdie, Peacock) hieß der Torschütze zum 2:1.


Im zweiten Drittel wurde das Spiel härter und die Zweikämpfe drohten das eine oder andere Mal auszuarten. Am Rande des Geschehens konnte sich dann der Frankfurter Jonas Stöpfgeshoff nicht beherrschen, er fällte Jacek Plachta mit einem Stockenden-stoß und erhielt dafür eine 5 Min. Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe.

Die Freezers nutzen ihre numerische Überlegenheit und erzielten in der 26. Minute das 3:1 durch Purdie (House, Greig).

Nur 60 Sekunden später sorgte Peter Abstreiter (Peacock, Rousson) mit einem Solo für die Vorentscheidung zum 4:1, als er Ian Gordon im Tor der Lions keine Chance ließ.

Doch die Gäste erzielten noch im Jubel der Hamburger den Anschlusstreffer zum 4:2, nur 13 Sekunden später hieß der Torschütze Kohmann (Hackert, Sulkovsky).

In der 37. Minute begann dann die Serie der Überzahltreffer.

Die Frankfurter spielten wegen einer kleinen Bankstrafe in Unterzahl (6 Feldspieler auf dem Eis) und der immer stärker werdende Freezers Stürmer Bobby House (Manning, Peacock) erzielte das 5:2.


Im letzten Drittel ging es munter weiter, es gab Strafzeiten auf beiden Seiten und Schiedsrichter Gerhard Müller hatte alle Hände voll zu tun.

Das nächste Überzahlspiel der Hamburger (Norris 2 Min.) nutzte Greig (Lambert, Van Impe) zum 6:2 in der 45. Min. Auch die Lions konnten eine weiteres Powerplay-Tor erzielen. Bouchard (Harder, Young) verwandelte in der 55. Minute, als Zajankala in der Kühlbox saß, zum 6:3.

Der Abschluss des Torreigens war an diesem Abend Bobby House vorbehalten. Er hatte leichtes Spiel sein zweites Tor an diesem Abend zu erzielen, denn die jetzt teilweise undisziplinierten Frankfurter hatten nur noch drei Feldspieler auf dem Eis (Etz und Klenner 2 Min.). So gelang ihm in der 59. Minute der Treffer zum 7:3 Endstand.

„Die Frankfurt Lions stehen jetzt am Freitag mächtig unter Druck. Vielleicht machen sie dann Fehler, das ist unsere Chance um den dritten Sieg zu landen“, so der Kommentar des sportlichen Leiters der Freezers, Chris Reynolds.


Ergebnis: 7:3 (2:1, 3:1, 2:1)


Tore:

1:0 05:18 S. Peacock (H. Smazal, M. Greig)

1:1 13:22 J. Young (D. Gosselin)

2:1 17:24 H. Smazal (B. Purdie, S. Peacock)

3:1 25:25 B. Purdie (B. House, M. Greig)

4:1 26:25 P. Abstreiter (S. Peacock, B. Rousson)

4:2 26:38 C. Kohmann (M. Hackert, D. Sulkovsky)

5:2 36:07 B. House (P. Manning, S. Peacock)

6:2 44:00 M. Greig (D. Lambert, D. Van Impe)

6:3 54:11 F. Bouchard (M. Harder, J. Young)

7:3 58:06 B. House (D. Van Impe, B. Purdie)


Strafzeiten: Hamburg Freezers 26, Frankfurt Lions 31 + 20 Min. Stöpfgeshoff

HS: Gerhard Müller

Zuschauer: 12.759


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