Panthern reicht ein Drittel gegen Pinguine

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Die bislang makellose Heimbilanz der Panther wurde auch gegen den amtierenden Meister aus Krefeld nicht getrübt. Das war besonders wichtig, da man am Freitag in Frankfurt leer ausgegangen war. Um weiterhin im oberen Tabellendrittel mitzumischen, war ein Heimsieg einfach Pflicht.

Und daran wollten die Hausherren von Beginn an keine Zweifel aufkommen lassen. Ein strammer Schuss von John Miner prallte vom Plexiglas vor das Gehäuse von Robert Müller, wo sie von Björn Barta in Empfang genommen und zur Führung eingenetzt wurde. Nur 48 Sekunden später musste der Krefelder Goalie erneut hinter sich greifen, denn Kapitän Duanne Moeser baute die Panther-Führung aus. Erst in Überzahl konnten sich die Gäste nennenswerte Chancen erspielen, waren dann aber effektiv. Der frühere Augsburger Marc Beaucage erzielte dabei den Anschlusstreffer. Wenig beeindruckt zeigten sich die Gastgeber und stellten durch Ronny Arendt nur zehn Sekunden später den alten Abstand umgehend wieder her. Um es vorweg zu nehmen: Nach gerade einmal sechseinhalb Minuten hatten damit beide Mannschaften ihr Pulver verschossen. Die Panther erarbeiteten sich zwar eine ganze Reihe hochkarätiger Chancen, konnten aber keine davon zu einem weiteren Treffer nutzen. Die Krefelder Abwehr wirkte dabei über weite Strecken alles andere als souverän. Nach der ersten Pause verflachte die Begegnung zusehends und der Meister zeichnete sich in erster Linie durch das Sammeln von Strafminuten aus, woraus die Panther aber erneut kein Kapital zu schlagen vermochten. Immerhin war die Partie nun ausgeglichener, was sich aber vor allem in einer hohen Fehlerquote auf beiden Seiten ausdrückte. KEV-Coach Butch Goring verordnete übrigens seinem Verteidiger Shayne Wright ab dem Mittelabschnitt eine Pause, da dieser im ersten Drittel allein drei Mal auf der Strafbank saß. Und so plätscherte das Spiel auch im Schlussabschnitt mehr oder minder dahin, größere Chancen resultierten in der Regel aus Fehlern der gegnerischen Abwehr. Dadurch konnten sich wenigstens die beiden Torsteher ab und an durch sehenswerte Aktionen auszeichnen. Man konnte den Pinguinen das Bemühen nicht absprechen, doch irgendwie fehlte ihren Angriffen die letzte Durchschlagskraft. Die Hausherren dagegen schienen mit dem Ergebnis zufrieden und gingen nicht mehr letztes Risiko. Insofern waren beide Trainer danach auch nicht wirklich zufrieden mit ihren Teams. Butch Goring beklagte, dass sich die Pinguine einfach sehr schwer täten, einen Rückstand aufzuholen. Benoit Laporte dagegen hätte sich eine bessere Chancenverwertung gewünscht, vor allem in Überzahl. (mor)