Panther wachen rechtzeitig auf

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So leicht, wie es die Roosters am Freitag gegen Duisburg hatten, als sie nach etwas mehr als zehn Minuten durch den Spielabbruch zu drei Punkten kamen, wollten es die Panther ihnen nicht machen. Andererseits gehört Iserlohn zu den Mannschaften, gegen die sich die Augsburger bislang irgendwie immer ziemlich schwer getan haben. Das bestätigte sich auch an diesem Abend, denn nach einem frühen Rückstand konnten sich die Gastgeber erst in der Verlängerung durchsetzen.

Die Hausherren mussten nur auf Angreifer Thomas Jörg verzichten und konnten mit vier kompletten Blöcken agieren. Doch von Beginn an gerieten sie massiv unter Druck, was nicht zuletzt auch immer wieder eigenen Fehlern zuzuschreiben war. Insofern hatten es die Roosters nicht schwer, das entsprechend für sich auszunutzen. Greg Classen und Ryan Ready sorgten gegen eine häufig unbeteiligte Augsburger Abwehr bereits frühzeitig für eine klare Führung der Gäste. Bei den Panthern lief aber auch in der Offensive überhaupt nichts zusammen, selbst in Überzahl vermochten sie kaum Gefahr in Richtung des gegnerischen Tores auszustrahlen. Besonders enttäuschend war darüber hinaus, dass ein großer Teil der Mannschaft auch gar nicht den Eindruck erweckte, sich der Niederlage entgegen stemmen zu wollen.

Zumindest mit dem Einsatz wurde es bei den Augsburgern nach der Pause besser, die vorhandenen Chancen blieben aber ungenutzt. Dafür war die Partie nun ausgeglichener, wobei die Roosters ihren Vorsprung auch eher verwalteten. Hätte der Pfosten nicht den dritten Gäste-Treffer verhindert, die Entscheidung in dieser Partie wäre wohl gefallen gewesen. Doch als den Augsburgern dann in Überzahl endlich der Anschlusstreffer durch Scott Barney gelang, nahm das Spiel etwas mehr Fahrt auf. Mit etwas mehr Genauigkeit im Spielaufbau und bei den Zuspielen hätte es für die Panther noch vor der zweiten Pause zum Ausgleich reichen können, doch Norm Maracle im Iserlohner Tor musste sich vorerst kein weiteres Mal geschlagen geben.

Beide Mannschaften versuchten im Schlussabschnitt das Tempo zu erhöhen. Besser gelang das den Hausherren, die dann auch durch Brett Engelhardt zum Ausgleich kamen. Nach Videostudium hatte der Schweizer Unparteiische den Treffer, der beim Schützen gute fußballerische Schusstechnik erkennen ließ, anerkannt. In der Folge waren die Panther der Führung näher, doch scheiterten sie immer wieder knapp. Je länger das Drittel lief, desto besser kamen die Roosters dann wieder ins Spiel. Als die Scheibe von der Maske von Dennis Endras zurückprallte, verwandelte Tyler Beechey im Nachschuss zum 2:3. Auch das definierte der Schiedsrichter als regelgerecht und glich somit in Sachen zweifelhafte Torentscheidungen aus. Doch quasi im Gegenzug konnte Chris Collins erneut ausgleichen und so die Verlängerung erzwingen. Dank zweier Strafen gegen die Roosters behielten die Augsburger hier die Oberhand und kamen schließlich durch Barney zum Siegtreffer.

Sowohl Roosters Coach Steve Stirling als auch Larry Mitchell waren am Ende mit der Punkteverteilung zufrieden. „Das erste Drittel war unser schwächstes seit langer Zeit“, so der Augsburger Trainer, „aber danach haben wir angefangen, unser eigentliches Spiel zu machen“.

(mor)



Tore: (0:2 / 1:0 / 2:1 / 1:0)

0:1 (06:35) Classen ( Wolf ; Hock )

0:2 (07:45) Ready ( Roy ; Wren )

1:2 (34:43) Barney ( Likens ; Gordon ) 5:4

2:2 (43:18) Engelhardt ( Olimb ; Gordon )

2:3 (57:48) Beechey ( Jones ; Simon )

3:3 (58:21) Collins ( Barney ; Slovak )

4:3 (63:09) Barney ( Chartier ; Murphy ) 4:3



Zuschauer: 3263

Strafzeiten: Augsburger Panther 6, Iserlohn Roosters 14

Schiedsrichter: Nadir Mandioni, SUI

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