Panther verspielen Heimsieg zum Auftakt - 4:5 nach 4:1-Führung

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Nach dem überraschenden Auswärtssieg beim ERC Ingolstadt konnten die Augsburger Panther eigentlich mit einigem Selbstbewusstsein in das erste Heimspiel der neuen Saison gehen, auch wenn man es mit den Lions aus Frankfurt mit einem weiteren Titelaspiranten zu tun hatte. Zunächst sah es auch nach einer weiteren Sensation aus – führte man doch zwischenzeitlich verdient mit 4:1, Mitte des zweiten Drittels jedoch ging die Linie verloren und zum Schluss hatten clevere Lions die Partie gekippt.

Das erste Drittel gehörte klar den Gastgebern und die Lions brauchten schon eine doppelte Überzahl, um in Führung zu gehen. Doch der Treffer von Daniel Corso schien die Panther eher zu beflügeln, denn binnen 30 Sekunden hatten sie durch Brendan Yarema und Josef Menauer für ein dem Spielverlauf eher angemessenes Ergebnis gesorgt. Allein von den Chancen her hätte die Augsburger Führung bis zur ersten Pause schon viel deutlich ausfallen müssen, doch fehlte es einfach an der letzten Konsequenz vor dem gegnerischen Tor, gerade auch in Überzahl. Immerhin holten das erneut Yarema und Christian Eklund im Mitteldrittel nach und die Gastgeber sahen wie der sichere Sieger aus und spielten auch entsprechend sorglos. Doch im weiteren Spielverlauf schlichen sich dann immer mehr Nachlässigkeiten und Fehler im Spiel der Panther ein und die erfahrenen Lions wussten das zu nutzen. Weil auch der neue Torhüter auf Augsburger Seite, Rolf Wanhainen, nicht gerade seinen glücklichsten Tag erwischt hatte, konnten die Frankfurter bis zur zweiten Pause durch Patrick Boileau und David Gosselin bis auf einen Treffer heran kommen.

Im Schlussabschnitt hatte das Spiel dann insgesamt an Niveau auf beiden Seiten verloren und den entscheidenden Unterschied zwischen beiden Teams machte jetzt die Chancenverwertung. Während die Hausherren selbst mit ihren Alleingängen an Ian Gordon mehrfach scheiterten, machten es die Lions auf der anderen Seite geschickter. David Sulkovsky verwandelte sicher gegen Wanhainen und Pat Lebeau sorgte dann etwas mehr als sechs Minuten vor dem Ende für den endgültigen Knockout der Panther.

Frankfurts Trainer Rich Chernomaz war nach der Partie zwar zufrieden mit den drei Punkten, nicht aber mit dem Auftreten seiner Mannschaft über weite Strecken. Enttäuscht äußerte sich auch der neue Panther-Coach Randy Edmonds. „Die zwei Gegentreffer im Mitteldrittel haben die Partie zugunsten der Frankfurter gekippt. Vielleicht war das ein wichtiger Lernprozess für einige meiner Spieler.“

Nach der Partie gaben die Panther außerdem eine weitere Neuverpflichtung bekannt. Der amerikanische Verteidiger Jayme Filipowicz, zuletzt in der AHL bei den Providence Bruins tätig, erhält die zehnte Ausländerlizenz. Der 29-Jährige gilt als körperlich sehr stark und ist vom Profil her genau der Spieler, wie ihn sich Randy Edmonds seiner Aussage nach als Verstärkung gewünscht hat. Er wird mit der Rückennummer 4 bei den Panthern spielen. (mor).

Tore: (2:1 / 2:2 / 0:2)

0:1 (08:33) Corso ( Norris ; Bouchard ) 5:3

1:1 (10:22) Yarema ( Lindman ; Potvin ) 5:4

2:1 (10:52) Menauer ( Endraß )

3:1 (24:11) Yarema ( King ; Suchan ) 5:4

4:1 (34.27) Eklund ( King ; Fendt )

4:2 (37:14) Boileau ( Young ; Norris )

4:3 (38.32) Gosselin ( Corso )

4:4 (47:33) Sulkovsky ( Boileau )

4:5 (53:39) Lebeau ( Corso ; Plante )

Z uschauer: 4891

Strafzeiten: Augsburger Panther 16; Frankfurt Lions 24

Schiedsrichter: Steffen Klau

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