Panther schwächeln weiter: Dritte Niederlage in Serie

Das Vorbereitungsprogramm des ERC IngolstadtDas Vorbereitungsprogramm des ERC Ingolstadt
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Der Februar fing für Ingolstadts Panther genauso an, wie der

Januar geendet hat: Mit einer Niederlage. Diesmal musste man sich den Sinupret

Ice Tigers aus Nürnberg in der heimischen Saturn-Arena mit 1:3 geschlagen

geben. Mindestens genauso bedenklich wie diese Tatsache ist der Umstand, dass

die Panther in den letzten drei Spielen immerhin 15 Gegentore kassieren

mussten.

Das erste Drittel des Derbys gegen Nürnberg (vor nur 3800

Zuschauern) begann sehr verhalten. Bemerkenswert nur die Unsicherheiten von

Panther-Goalie Jimmy Waite. Nachdem er vergangenen Sonntag wegen einer Sperre

pausieren musste, zeigte er während des gesamten Spieles ungeahnte Schwächen.

So auch beim 0:1 der Gäste. Die Ice Tigers hatten zwar Überzahl, machten

allerdings nicht allzu viel Druck. Wohl mehr aus Verlegenheit schlenzte Brian

Swanson die Scheibe in Richtung Ingolstädter Tor. Doch zur Überraschung aller

rutschte sie zwischen Waites Oberkörper und seiner Fanghand ins Netz. Dieser

Treffer trug naturgemäß nicht gerade zur Beruhigung der Panther bei. Wie in den

letzten Heimspielen machten sie einen verunsicherten Eindruck. Dagegen standen

die Gäste in der Abwehr souverän und brachten Waite mit schnellen Kontern immer

wieder in Gefahr.

In der 16. Spielminute war dann das erste Drittel bereits zu

Ende. Ein Schuss von Tripp traf zwar nicht ins Netz, aber dafür eine Scheibe

hinter dem Nürnberger Tor, die daraufhin in Tausend Teile zerbarst. Und so

konnten beide Teams vorzeitig in die erste Pause gehen.

Zu Beginn des zweiten Abschnittes besannen sich die Panther

endlich ihrer spielerischen Qualitäten 

und setzten das Nürnberger Tor unter Druck. Doch Labbe´ war nicht zu

bezwingen. Im Gegenteil: Die Ice Tigers nutzten ihr sechstes Powerplay zum 0:2.

Die Panther-Abwehr einschließlich Jimmy Waite befand sich im kollektiven

Tiefschlaf, sodass Petr Fical ungehindert einschießen konnte.

Den letzten Abschnitt begannen die Hausherren mit viel Elan.

Doch bereits nach zwei Minuten ermöglichte ein erneuter Fehler von Waite das

0:3. Er ließ die Scheibe nach vorne abprallen und Grygiel hatte keine Mühe, ins

Tor zu treffen. Damit war das Spiel praktisch entschieden. Zwar konnte der

Noch-Ingolstädter Björn Barta kurz vor Schluss auf 1:3 verkürzen. Doch zu mehr

reichte es für die Panther nicht mehr. Im Gegenteil: Nürnberg hatte noch genug

Chancen, das Ergebnis zu verbessern, war aber nicht mehr konzentriert genug.

Überschattet wurden die letzten Spielminuten von einer

schweren Verletzung Matt Higgins´. Nach einem harmlosen Check seines

Mitspielers John Tripp wurde er unglücklich getroffen und musste vom Eis

getragen werden. Der Notarzt brachte ihn ins Krankenhaus zur näheren

Untersuchung. Ein Unglück kommt selten allein.....

Tore:

0:1   (9.Min.)   Swanson (Pollock)

0:2  (36.Min.)  Fical (Mapletoft, Swanson

0:3  (43.Min.)  Grygiel (Bader, Polaczek)

1:3  (55.Min.) 

Barta (Tory, Schmidt)

Zuschauer: 3809

Schiedsrichter:  Heiko

Dahle

Strafen:  

Ingolstadt  22           Nürnberg 12


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