Panther schlagen zahme Grizzlies - 4:1 gegen Aufsteiger Wolfsburg

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Im zweiten Akt des Heimspielwochenendes mit Pflichtpunkten für die Panther erfolgte der Auftritt der Grizzly Adams Wolfsburg im Curt-Frenzel-Stadion. Hatte man den ersten Teil der Aufgabe mit dem Sieg gegen die Kassel Huskies am Freitag knapp aber erfolgreich bewältigt, zeigte sich der Aufsteiger, der bisher einen starken Eindruck hinterlassen hatte, überraschend harmlos. Insofern reichte es zu einem ungefährdeten 4:1-Sieg und das angestrebte Sechs-Punkte-Wochenende war erreicht.


Wie schon zuletzt versuchten die Hausherren von Beginn an für klare Verhältnisse zu sorgen. Stürmisch gingen sie in den ersten Minuten zu Werke und deckten das Wolfsburger Tor mit einem wahren Hagel an Schüssen ein. Marek Mastic setzte sich tapfer zur Wehr, gegen den Nachschuss von Brian Felsner war er dann aber machtlos. Die Scheibe rutschte ihm aus kurzer Distanz zwischen den Schonern hindurch. Diesmal wollten es die Panther dabei anscheinend nicht bewenden lassen, denn sie entfachten einen Angriffswirbel im Drittel der Gäste, wie man es in dieser Saison bisher noch selten erlebt hat. Allerdings verpassten sie es, aus den zahlreichen Chancen auch ein zweites Tor zu machen. Auf der Gegenseite konnten die Grizzlys im ersten Spielanschnitt nicht eine ernsthafte Torszene verbuchen.

Daran änderte sich auch nach der ersten Pause nicht viel, zumal sich die Gäste ab und an nur durch Fouls zu helfen wussten und dann in Unterzahl agieren mussten. Die Panther kombinierten munter im gegnerischen Drittel und erspielten sich Chancen fast im Minutentakt, nur vergaßen sie, die knappe Führung auszubauen und so den Sieg frühzeitig sicher zu stellen. Erst in den Schlussminuten des zweiten Drittels bekamen die Angriffsbemühungen der Wolfsburger etwas mehr Durchschlagskraft, allerdings ohne zählbaren Erfolg.


Nichts Neues auch im Schlussabschnitt. Augsburg machte Druck, Wolfsburg schwamm die meiste Zeit in der Defensive, verhinderte aber mit viel Glück einen weiteren Rückstand. Schließlich war es dann doch soweit: Francois Fortier spielte von der Bande aus direkt in den Lauf des heran stürmenden John Miner und der vollstreckte mit einem strammen Schlagschuss erneut durch die Schoner von Mastic. Jetzt holten die Hausherren alles nach. Knapp drei Minuten später sorgte Felsner mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend für die Entscheidung. Kurz darauf hieß es dank Francois Methot schon 4:0 und die 4240 Fans ließen spätestens jetzt ihrer Begeisterung freien Lauf. Weil es die Panther nun etwas langsamer angehen ließen, kamen auch die Grizzlies zu mehr Chancen und nach einer schönen Einzelleistung erzielte Christoph Paepke immerhin noch den Anschlusstreffer.

Ein sichtlich verärgerter Wolfsburger Trainer präentierte sich nach dem Spiel: „Wir haben schlecht begonnen und waren meistens einen Schritt langsamer als der Gegner“, so Stefan Mikes. „Außerdem fehlte es über weite Strecken an der Durchsetzungskraft im Zweikampf.“ Um so zufriedener war Benoit Laporte mit seiner Mannschaft. „Wir haben sehr gut gearbeitet und ich bin glücklich über die erreichten Punkte.“

(mor)


Tore: (1:0 / 0:0 / 3:1)

1:0 (04:24) Felsner ( Girard ; Moeser )

2:0 (43:54) Miner ( Fortier )

3:0 (46:40) Felsner ( Moeser ; Girard )

4:0 (49:18) Methot ( Arendt ; Barta )

4:1 (55.03) Paepke ( Musial ; Clarke )

Zuschauer: 4240

Strafzeiten: Augsburger Panther 8, Grizzly Adams Wolfsburg 10

Schiedsrichter: Wolfgang Hellwig, Krefeld

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