Panther scheitern an Jamie Storr

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Unterschiedlicher konnten die Voraussetzungen nicht sein. Die Augsburger Panther hatten in den letzten Heimspielen kräftig gepunktet und viel Selbstbewusstsein getankt, die DEG dagegen steckte nach mehreren Niederlagen ein wenig in der Krise. Andererseits hatten die Augsburger beim letzten Aufeinandertreffen im Curt-Frenzel-Stadion gegen die Düsseldorfer nur wenig Land gesehen. Und so war es auch diesmal. An Torhüter Jamie Storr bissen sie sich die Zähne aus und unterlagen klar mit 1:5.

Bei den Hausherren fehlte der gesperrte Kapitän Mark Murphy, doch auch die Gäste hatten einige Ausfälle zu beklagen. Dafür bekamen sie auch nach knapp zwei Minuten die erste Überzahl, blieben dabei aber ohne echten Torschuss. Das sah kurz darauf bei den Panthern schon besser aus, denn vor Storr brannte es ein paar Mal lichterloh und gegen den Pfostenschuss von Mathis Olimb wäre der Düsseldorfer Keeper wohl machtlos gewesen. Ansonsten war das spielerische Niveau auf beiden Seiten nicht sonderlich hoch. Die Führung der DEG durch Korbinian Holzer resultierte aus einem Augsburger Fehler in der Offensive, den Gegenstoß schloss der Verteidiger mit einem strammen Schuss von der blauen Linie ab, der den Weg durch Freund und Feind in die Maschen fand. Die Panther hätten genügend Möglichkeiten zum Ausgleich gehabt, doch gingen sie mit diesen zu leichtfertig um, hatten aber auch manchmal Pech im Abschluss.

Die Augsburger konnten auch im zweiten Drittel nicht an die Leistungen aus den letzten Partien anknüpfen. Als Schiedsrichter van Gameren dann kurz hintereinander gleich zwei von ihnen auf die Strafbank schickte, nutzten die Gäste das in Person von Daniel Kreutzer zum zweiten Düsseldorfer Treffer. Und hier lag der Unterschied an diesem Abend, denn wirklich besser spielte die DEG eigentlich nicht. Die Panther schafften es aber selbst volle zwei Minuten in doppelter Überzahl und trotz zahlreicher guter Versuche nicht, den überragenden Storr zu überwinden. Kaum komplett, drosch Andy Hedlund auf der anderen Seite die Scheibe zum 0:3 unter die Latte.

Der Widerstand der Augsburger war im Schlussdrittel gebrochen und die Gäste schossen sich den Frust der letzten Wochen von der Seele. Brandon Reid und Rob Collins erhöhten binnen einer Minute auf 0:5 und nun war der Arbeitstag von Panther-Goalie Dennis Endras beendet. Hugo Haas, der für den auf unbestimmte Zeit verletzten Leonhard Wild verpflichtet worden war, kam so zu seinem ersten Einsatz. Er durfte sich dann auch als einziger Gewinner auf Augsburger Seiten fühlen, denn alles was auf sein Tor kam, hielt er auch. Immerhin versuchten es die Hausherren weiterhin, das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten, und so gelang Scott Barney wenigstens noch der Ehrentreffer. Auch die Fans ließen sich die Stimmung nicht verderben und feierten die Mannschaft bis zur Schlusssirene.

„Für uns war es wichtig, die Negativserie zu beenden. Meine Mannschaft hat heute deutlich entschlossener gespielt als zuletzt und ihre Chancen genutzt“, fasste es der zufriedene DEG-Trainer Harold Kreis zusammen. Larry Mitchell dagegen war der Ärger durchaus anzumerken. „Uns hat im ersten Drittel die Laufbereitschaft und der Einsatzwillen gefehlt, später dann hat Storr einfach überragend gehalten.“

(mor)

Tore: (0:1 / 0:2 / 1:2)


0:1 (10:29) Holzer ( Reid ; Joseph )

0:2 (26:11) Kreutzer ( Ratchuk ; Collins ) 5:3

0:3 (36:45) Hedlund ( Caldwell ; Kreutzer )

0:4 (44:02) Reid ( Kaufmann ; Joseph )

0:5 (45:00) Collins ( Kreutzer ; Reimer )

1:5 (49:18) Barney ( Jörg )



Zuschauer: 3416

Strafzeiten: Augsburger Panther 10, DEG Metro Stars 16

Schiedsrichter: Reik van Gameren, Fass Berlin


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