Panther gelingt die Sensation - 4:0 gegen Mannheim

Panther präsentieren HauptsponsorPanther präsentieren Hauptsponsor
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Größer könnten die Gegensätze

an einem Wochenende kaum sein: Am Freitag ging es für die Augsburger Panther daheim gegen

Schlusslicht Duisburg und man gewann mit 6:1, am Sonntag nun war der

Spitzenreiter aus Mannheim zu Gast. Interessanterweise hatten sich die Adler in

dieser Spielzeit immer schwer mit Augsburg getan und daran änderte sich auch

diesmal nichts. Mit 4:0 wurden die Stars, die sich möglicherweise schon ein

wenig für die Playoffs schonen, diesmal abgefertigt – und das sogar verdient.

Die Hausherren, die nach einem

Schlüsselbeinbruch von Martin Morczinietz bis auf weiteres wohl nur einen

Torhüter im Kader haben werden, konnten

zunächst nahtlos an die Leistung von zwei Tagen zuvor anknüpfen und gingen nach

42 Sekunden durch einen Abstauber von Patrick Buzas in Führung. Auch in der

Folge erspielten sich die Panther mehrere gute Chancen und die sichtlich

überraschten Gäste konnten sich in dieser Phase glücklich schätzen, nicht

bereits weiter zurück zu liegen. Allerdings nutzten die Augsburger dann ihre

erste Überzahl zum 2:0 durch Kevin Bolibruck, während das Adler-Powerplay kurz

darauf weitgehend wirkungslos verpuffte. Hätte wenigstens Yanick Dubé völlig

unbedrängt die Scheibe im leeren Tor untergebracht, statt den Schläger des

liegenden Kauhanen anzuschießen, das Ergebnis zur Pause wäre dem

Chancenverhältnis eher gerecht geworden.

Die Adler erhöhten zu Beginn des

Mittelabschnittes deutlich das Tempo und nun geriet die Augsburger Defensive

zunehmend unter Druck. Verbissen versuchten die Hausherren, sich dem haushohen

Favoriten entgegen zu stemmen, nach vorne passierte kaum mehr etwas

Nennenswertes. Dank eines überragenden Rolf Wanhainen im Tor und

zugegebenermaßen einige Male mit viel Glück überstanden die Hausherren selbst

extreme Druckphasen in Unterzahl und konnten dann im weiteren Spielverlauf auch

den einen oder anderen Entlastungsangriff fahren. Jedenfalls erlebten die Fans im

Stadion ein ungemein schnelles Spiel, das von den  wenigen Unterbrechungen seitens der Unparteiischen zusätzlich

profitierte.

Relativ ausgeglichen ging es im

Schlussdrittel weiter. Eine doppelte Unterzahl überstanden die Adler zunächst,

doch als sie wieder zu viert waren, startete Arvids Rekis einen seiner

seltenen, aber sehenswerten Sololäufe und beendete diesen zum vielumjubelten

3:0. Die Entscheidung war damit endgültig gefallen, denn auch wenn die

Mannheimer weiter versuchten, das Tempo hoch zu halten, der Frust saß tief.

Shane Joseph erzielte erneut in Überzahl sogar noch das 4:0, wobei Pascal

Trepanier letztlich die Scheibe ins eigene Tor manövrierte. Die wahrlich

leidgeprüften Augsburger Anhänger waren jedenfalls begeistert und feierten ihr

Team entsprechend ausgiebig.

Adler-Coach Greg Poss nahm die

Niederlage mit Fassung. „Augsburg hat verdient gewonnen. Sie hatten den

besseren Start und Rolf Wanhainen hat in der Folge sehr stark gespielt.“

Zufrieden mit seinem  - jetzt wirklich

unersetzlichen -  Goalie, war auch

Paulin Bordeleau. „Er war im zweiten Drittel der beste Spieler, doch insgesamt

haben wir heute sehr gut gespielt.“ Auf die Frage, wer denn in den Kasten

gegangen wäre, falls Wanhainen sich verletzt hätte, zuckte er mit den

Schultern. „Keine Ahnung, ich hätte einen Freiwilligen gebraucht...“

(mor)

Tore: (2:0 / 0:0 / 2:0)

1:0   

(00:42)  Buzas ( Fendt )

2:0   

(08:45)  Bolibruck ( Murphy ;

Joseph )  5:4

3:0    (45:15)  Rekis ( Pratt

)  5:4

4:0    (56.20)  Joseph ( Murphy

; Darby )  5:4

Zuschauer: 3157

Strafzeiten: Augsburger Panther

8, Adler Mannheim 14 + 10 Forbes

Schiedsrichter: Steffen Klau,

Sümmern



Die geilste Zeit des Jahres! Alle Playoffspiele der PENNY DEL siehst du LIVE nur bei MagentaSport!   🤩📺🏒

💥 Alle Spiele der Eishockeys WM Live auf SPORTDEUTSCHLAND.TV 👉 zum Turnierpass   🥅
Riley Sheen neu im Team
ERC Ingolstadt verpflichtet DEL-Spieler des Jahres 2022

​Der ERC Ingolstadt verstärkt seine Offensive mit dem DEL-Stürmer der Saison 2021/22. Riley Sheen, der in der abgelaufenen Saison für Rögle BK und den EV Zug auflief...

4:1-Sieg gegen Bremerhaven in Spiel vier
Ty Ronning schießt Eisbären Berlin zum dritten Finalsieg

​15 Mal holte Dynamo Berlin die Meisterschaft in der DDR. Bislang neunmal wanderte der Titel der Deutschen Eishockey-Liga zu den Eisbären Berlin – nun steht der Club...

Längstes Finale der DEL-Geschichte
Eisbären Berlin bezwingen Hauptrundensieger Bremerhaven in XL-Overtime

Die Eisbären Berlin entschieden ein dramatisches drittes Final-Spiel in der Deutschen Eishockey-Liga. Sie gewannen mit 2:1 nach Verlängerung gegen die Fischtown Ping...

Tom Pokal geht in seine achte Saison
Trainerteam der Straubing Tigers bleibt komplett

​Im Rahmen der heutigen Saisonabschlussfeier geben die Straubing Tigers die Vertragsverlängerung des gesamten Trainerstabs bekannt. Headcoach Tom Pokel geht damit in...

Nach 30 Jahren
Kein Stadion: Frauen-Rekordmeister ESC Planegg-Würmtal gibt auf

​Der ESC Planegg-Würmtal wird für die kommende Frauen-Eishockey-Bundesliga Saison 2024/25 keine Lizenz beim Deutschen Eishockey-Bund beantragen. Damit zieht sich der...

Sam Ruopp kommt aus Weißwasser
ERC Ingolstadt verpflichtet britischen Nationalspieler

​Ein weiterer WM-Teilnehmer verstärkt die Defensive des ERC Ingolstadt. Vom DEL2-Club Lausitzer Füchse wechselt Sam Ruopp zu den Blau-Weißen und unterschreibt einen ...

Serienausgleich im DEL-Finale
Eisbären Berlin dämpfen Bremerhavener Final-Euphorie

Am Freitagabend antworteten die Eisbären Berlin im zweiten Spiel der Finalserie der Deutschen Eishockey-Liga. Sie bezwangen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 5:...

Rückkehr nach zehn Jahren
Larry Mitchell ist neuer Sportdirektor der Augsburger Panther

Der 56-jährige Deutschkanadier hat sich - unabhängig davon, in welcher Liga die Augsburger nächste Saison spielen - für eine Rückkehr in die Fuggerstadt entschieden....