Panther erzittern sich Sieg über Huskies

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Um den Abstand auf die Playoff-Ränge nicht zu groß werden zu lassen, stand für die Augsburger Panther an diesem Wochenende nur eines auf dem Programm: Punkte machen. Weil man auswärts bisher in dieser Richtung völlig leer ausging, kamen die beiden Heimspiele „am Stück“ für dieses Vorhaben gerade recht. Immerhin reiste der heutige Gast auch nur mit zwei Punkten mehr auf dem Konto in die Fuggerstadt und hat dabei auch bereits ein Spiel mehr absolviert. Bis auf den am Daumen operierten Ronny Arendt konnte Trainer Benoit Laporte auf den gesamten Kader zurückgreifen. Der Sieg im letzten Heimspiel gegen die Haie schien zumindest vor eigenem Publikum ganz gut für das Selbstbewusstsein gewesen zu sein, denn wenn es auch nicht schön anzuschauen war, am Ende hieß es 1:0 und brachte die wichtigen drei Punkte.


Die ersten Minuten gehörten ganz eindeutig den Panthern, die ihre Gegner dank eines Powerplays – Daniel Corso saß auf der Strafbank – gehörig unter Druck setzen konnten. Doch die Huskies überstanden diese wie auch die nächste Unterzahl ohne Folgen. Diesmal hatte es Ted Drury erwischt, doch die Hausherren konnten ihre Chancen nicht nutzen. Das holten sie aber umgehend nach. Als die Scheibe nach einem Schlagschuss von David Danner hinter Torhüter Jan Münster unmittelbar vor dem Tor liegen blieb, schaltete Torsten Fendt am schnellsten und schob sie über die Linie. Fast hätte man die Führung kurz darauf ausbauen können, doch der Kracher von John Miner traf nur den Pfosten. Danach wurde die Partie ausgeglichener, wobei die Panther immer noch die besseren Chancen hatten. Gerade in Überzahl taten sich die Gäste ziemlich schwer und hatten es einige Male nur ihrem Goalie zu verdanken, dass sie selbst mit einem Mann mehr auf dem Eis nicht weiter in Rückstand gerieten. So verpasste beispielsweise Augsburgs „Jungspund“ Roland Mayr beim Querpass von Shawn Carter vor dem Tor nur knapp die Scheibe.


Es war wahrlich kein Spiel für Anhänger kontrollierter Defensive, was beide Mannschaften nach der ersten Pause ablieferten. Es gab beste Möglichkeiten auf beiden Seiten, doch die Torhüter waren jeweils auf dem Posten, so dass das knappe Ergebnis weiterhin Bestand hatte. Als dann die Angriffsbemühungen hüben wie drüben auch noch erlahmten, war das Niveau der Begegnung ziemlich verflacht. Allerdings schienen die Huskies in den Minuten vor der zweiten Pause dank zahlreicher Schwächen in der Augsburger Hintermannschaft dem Ausgleich näher, als die Gastgeber dem zweiten Treffer. Vor allem die beiden Verteidiger Mike Pudlik und Steve Bancroft, eigentlich als Verstärkung der Defensive kurz vor Saisonbeginn verpflichtet, produzierten Fehler ohne Ende, zumal wenn sie gemeinsam auf dem Eis standen. Zum Glück war in diesen Fällen Torhüter Jean-Francois Labbé immer hellwach und konnte mit teilweise spektakulären Aktionen das Schlimmste verhindern.


Im Grunde ging es im Schlussdrittel nahtlos weiter wie die zwei zuvor. Augsburg versemmelte selbst beste Chancen, Kassel stand darin kaum nach, hatte nur weniger davon. Allerdings handelte es sich dabei in den seltensten Fällen um heraus gespielte Situationen, sondern um Zufallsprodukte, die meist sogar noch aus gegnerischen Fehlern resultierten. Gut eine Minute vor Schluss nahmen die Huskies dann ihren Torhüter für einen weiteren Feldspieler heraus, doch auch das blieb ohne Konsequenzen. Am Ende jubelten die Panther.

Auch den beiden Trainern fiel nicht allzu viel zu dem schwachen Spiel ein. Während Augsburgs Benoit Laporte wenigstens mit dem Ergebnis zufrieden sein und seinen Goalie loben konnte, blieb Mike McParland nur übrig, auf eine immerhin kämpferisch ansprechende Partie zu verweisen. (mor)


Tor: (1:0 / 0:0 / 0:0)

1:0 (08:22) Fendt ( Danner ; Mayr )


Zuschauer: 4063

Schiedsrichter: Thomas Schurr, Bad Wörishofen

Strafzeiten: Augsburger Panther 12, Kassel Huskies 16

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