Panther demonstrieren ihre Heimstärke - 4:3 n.P. gegen Kölner Haie

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Eine Steigerung im Vergleich zum letzten Heimspiel, der Niederlage gegen die DEG, hatte Panther-Coach Benoit Laporte versprochen – und von Beginn an machten die Hausherren auch einen deutlich konzentrierteren und entschlosseneren Eindruck. Eine frühe Unterzahl überstand man ohne größere Probleme, kurz darauf jedoch nutzte Ron Pasco einen Fehler von Magnus Eriksson im Augsburger Tor, der ihm die Scheibe direkt auf die Kelle gespielt hatte, und vollstreckte zur Führung der Haie. Allerdings zeigten sich die Panther davon wenig beeindruckt und erhöhten den Druck. Belohnt wurden sie bald darauf, als Xavier Delisle bei eigener Überzahl einen mustergültigen Pass von Bob Wren zum verdienten Ausgleich nutzte. Ansonsten boten die Haie im ersten die erwartete Taktik und bauten sich an der eigenen blauen Linie als Abwehrbollwerk auf. Dem Angriffswirbel der Gastgeber waren sie aber dennoch nicht gewachsen und vor allem in Unterzahl wurde sie geradezu schwindlig gespielt. Auch die zweite Situation mit einem Mann mehr auf dem Eis führte folgerichtig zu einem Treffer. Ein platzierter Schlenzer von Rick Girard rutschte durch die Schoner des Kölner Torhüters und prallte vom Innenpfosten in die Maschen, wobei Chris Rogles die Sicht versperrt war. Die Gäste dagegen kamen in Überzahl nicht so richtig in Fahrt und kamen kaum zu nennenswerten Chancen.

Überhaupt verlor die Partie im Verlauf des Mittelabschnittes zusehends an spielerischem Glanz und es dominierte mehr und mehr das kämpferische Element. Großes Glück hatten die Kölner in der 36. Minute, als ein Schlagschuss von Delisle an der Latte abprallte. Ein wenig litt das Spiel in diese Phase verstärkt aber auch unter der teilweise etwas eigenartigen Linie von Schiedsrichter Gerhard Lichtnecker. Einer dieser schwer verständlichen Entscheidungen hatten die Haie dann auch den Ausgleich zu verdanken. Während Eric Dandenault auf Augsburger Seite auf der Strafbank saß, konnte Jean-Yves Roy schließlich Panther-Goalie Eriksson überwinden.


Im Schlussdrittel zog die Partie dann wieder merklich an und die neuerliche Führung der Panther durch Björn Barta konnte Jeremy Adduono umgehend wieder ausgleichen. Da die Hausherren aber weiterhin das Übergewicht auf dem Eis hatten, war dieser Spielstand für die Haie zwar etwas schmeichelhaft, aber nicht unverdient. Immerhin lief das Spiel nun ungestört, da der Schiri vorübergehend gar keine Fouls mehr ahndete. Als er dann in der Schlussphase doch wieder eingriff, wurde hüben wie drüben die Strafbank nicht mehr kalt. Am Ende musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Während auf Kölner Seite nur David McLlwain traf, waren es auf Augsburger Seite Beardsmore, Delisle und Carter, dessen Tor den Zusatzpunkt sicherte. Beide Trainer zeigten ich nach der Partie mit der Punkteteilung zufrieden. Mit Hochdruck suchen die Panther nun nach einer Verstärkung für die Abwehr, da Arvids Rekis wegen einer Schulterverletzung zwei bis drei Wochen fehlen wird und sich Shawn Anderson einer Hand-Operation unterziehen muss, in Folge derer er vier bis sechs Wochen nicht zur Verfügung steht. Aller Voraussicht nach wird man dazu die letzte noch freie Ausländerlizenz heranziehen. Nach Möglichkeit soll der neue Verteidiger schon beim nächsten Heimspiel zum Einsatz kommen. (mor).


Augsburger Panther - Kölner Haie 4:3 (2:1 / 0:1 / 1:1 /1:0 )

0:1 (03:21) Pasco ( Björnlie ; Palmer )

1:1 (10:32) Delisle ( Carter ; Wren ) 5:4

2:1 (17:03) Girard ( Beardsmore ; Dandenault ) 5:4

2:2 (39:48) Roy ( McLlwain ; Schlegel ) 5:4

3:2 (45.42) Barta ( Arendt ; Moeser )

3:3 (46:11) Adduono ( Dessner ; Blank )

4:3 (60:00) Carter GWS



Zuschauer: 3989

Strafzeiten: Augsburger Panther 14 ; Kölner Haie 18

Schiedsrichter: Gerhard Lichtnecker, Lenggries/Rosenheim

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