Olympia-Pause: Lions reisen nach Japan

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Den weitesten Weg aller DEL-Klubs während der Winter-Olympiapause im Februar bestreiten die Frankfurt Lions. Vom 7. bis 14. Februar reist der Tabellen-Achte der Deutschen Eishockey Liga nach Japan. Dort nehmen die Lions auf Einladung des japanischen Verbandes am Nagano-Cup teil. Gegner werden in der olympischen Eishalle von 1998 am 10. und 11. Februar die Nationalmannschaften Dänemarks und Japans sein. Gegen die Gastgeber bestreiten die Lions am 13. Februar ein weiteres Freundschaftsspiel in Nagano.

„Der Kontakt kam über Japans Nationaltrainer Mark Mahon zustande“, so Manager Charly Fliegauf. Mahon ist in Deutschland kein Unbekannter. Er war für die Hannover Scorpions in der DEL aktiv. Trainer Rich Chernomaz sieht die Einladung trotz der Strapazen eines elfstündigen Fluges positiv: „Es ist eine gute Möglichkeit, die dreiwöchige Olympiapause zu überbrücken und durch das Turnier das Team mit Spielpraxis zu versorgen.“ Chernomaz, der bei den Testspielen die Langzeitverletzten integrieren möchte, sieht in der Reise auch positives für den Teamgeist. „Da kann man wieder näher zusammenrücken, zumal wir diese Saison fast nie komplett gespielt haben.“

Nach dem Turnier wird Chernomaz dem aktuellen deutschen Bundestrainer Uwe Krupp sicher einige Erkenntnisse über das japanische Team überbringen können. Die Japaner sind Gegner der deutschen Auswahl bei der B-WM im April in Amiens. Dänemark ist bekanntlich, ebenso wie Deutschland, im vergangenen Jahr aus der A-Gruppe abgestiegen.

Für einen Spieler wird der Japan-Trip zur Reise in die Vergangenheit: Japan-Kanadier Chris Bright spielte zuletzt zehn Jahre in der japanischen Liga und stand 2004 in der Nationalmannschaft bei der WM in Prag. Der perfekt japanisch sprechende Lions-Stürmer wird in der Olympiastadt Nagano wohl ein viel gefragter Mann sein.

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