Ohne sieben, ohne ChanceIngolstadt - Düsseldorf 5:0

Und drin! Fünfmal langte der ERCI gegen die dezimierten Düsseldorfer zu. (Foto: Michael Mundt - www.pressepixx.de)Und drin! Fünfmal langte der ERCI gegen die dezimierten Düsseldorfer zu. (Foto: Michael Mundt - www.pressepixx.de)
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So klar das Ergebnis wirken mag, in den ersten 25 Minuten dieses Spieles kamen Erinnerungen an das Duell beider Teams Anfang Oktober auf. Da kämpfte die DEG wie gegen Windmühlen und ergatterte sich gegen harmlose Panther einen Punkt nach Verlängerung. Genauso plätscherte das Spiel ohne wirkliche Höhepunkte dahin. Wenn Ingolstadt den Puck vor Bobby Goepfert brachte, war der Abschluss entweder zu harmlos oder der Düsseldorfer Schlussmann hatte keine Probleme die Hartgummischeibe zu sichern. Oder man erkämpfte sich in Unterzahl spielend den Puck im Drittel der Gäste, sicherte per Pass in die eigene Zone und von da aus wurde dieser Vorteil durch einen haarsträubenden, blinden Schuss in die Neutrale wieder zu Nichte gemacht. Kurz um, es machte den 3060 Zuschauern wenig Freude, das Treiben auf dem Eis zu beobachten.

Wie ein kleiner Weckruf wirkte da der nicht unverdiente Führungstreffer durch den immer präsenten John Laliberte (25./PP1). Munterer wirkten nun aber auch die Gäste, die plötzlich die sich immer wieder bietenden Freiräume in der Verteidigung beim ERC nutzten. Doch mehr als zwei hochkarätige Chancen durch Andreas Martinsen und Marc-Anthony Zanetti sprangen nicht heraus.  Und wenn man vorne Pech hat, kommt hinten auch noch Unglück dazu. Zwei Rot-Gelbe stehen sich selber im Weg, Thomas Greilinger zieht davon und beginnt mit dem Tore schießen (34.). Zwei weitere Treffer gehen noch auf sein Konto, in der 52. Minute tunnelt er Goepfert in Überzahl und per Shorthander markiert er 29 Sekunden vor Ende den 5:0-Endstand. Beim zwischenzeitlichen 3:0 durch Patrick Hager (48.) sah der Düsseldorfer Schlussmann etwas unglücklich aus.

„Nach dem 2:0 waren wir nicht in der Lage, das Spiel zu drehen. Wir machen zu viele Fehler in der Rückwärtsbewegung, stehen zu passiv“, resümierte DEG-Coach Christian Brittig nach dem Spiel. „Unsere jungen Spieler haben noch viel zu lernen“. Mit der siebten Niederlage im achten Spiel in Folge wird es schwer, den Kopf frei zu bekommen und mit Selbstvertrauen auf kommende Aufgaben zu schauen. Das Derby gegen Krefeld kommenden Sonntag wird der nächste Prüfstein für die DEG. Der ERC Ingolstadt hingegen möchte nach der Pflicht nun die Kür folgen lassen. Ebenfalls am Sonntag steht das Duell gegen den niederbayrischen Kontrahenten aus Straubing an. Thomas Greilinger: „Straubing ist motiviert durch den Heimsieg gegen Mannheim, das wird ein heißes Derby.“

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