Oberliga: Die Play-Off Kandidaten im Vergleich - Vorschau Viertelfinale

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EV Landsberg 2000

– SB Rosenheim

Lange wurden die Lechstädter in ihren Möglichkeiten unterschätzt. „Ein

guter Aufsteiger“ und „die brechen schon noch ein“, war der vorherrschende

Tenor. Erst als die Prophezeiungen nicht einmal in der Meisterrunde eintrafen,

wusste man um einen ernsthaften Mitbewerber im Aufstiegsrennen. Mit dem zurückgekehrten

Jordan Webb, Adam Mitchell und Andrew McPherson vereint der EVL die

personifizierte Torgefahr. Erst vor einer Woche wurden die Starbulls vor

heimischem Publikum mit 4:1 abgewatscht. Rosenheim konnte nur eines von vier

Aufeinandertreffen für sich verbuchen. Dennoch ist die Mannschaft von Ron

Chyzowski nicht zu unterschätzen. Routinierte Spieler wie Hilger, Kühnhauser

oder Schneider können an einem guten Tag ein Spiel alleine entscheiden. Dennoch

ist Landsberg klarer Favorit und wird sich letzten Endes auch durchsetzen.

Tip: 3:1


Hannover Indians -- 

Heilbronner Falken

Der vermaledeite direkte Vergleich werden sich die Käthchenstädter denken.

Um ein einziges Tor verpassten die Falken das wichtige Heimrecht.  Kein

unwichtiger Faktor, wenn man die Atmosphäre am Pferdeturm in Hannover kennt.

Die Chancen auf das Halbfinale sind dadurch freilich eher auf Seiten der

Niedersachsen. Die zwei Vergleiche der Vorrunde gehen an Hannover, in der

Meisterrunde gewann indes jeweils das gastgebende Team. Beide Mannschaften sind

vom Niveau her auf einer Stufe, Heilbronn stehen alle Förderlizenzspieler zur

Verfügung. Die jüngsten Ergebnisse sprechen leicht für die Schwaben. Dennoch

wird das Heimrecht diese enge Kiste entscheiden.

Tip: 3:2


EV Ravensburg – SC Riessersee

Das hätte sich Andreas Brockmann sicher gerne erspart. Durch einen Erfolg

in Rosenheim wollte man den Angstgegner aus Oberschwaben umgehen. Durch deren

Niederlage am letzten Spieltag kommt es aber nun doch zum Unvermeidlichen. Die

Voraussetzungen sind klar: Sämtliche vier bisherigen Partien entschied der

Mitfavorit für sich. 8:27 Tore lautet dabei die ernüchternde Bilanz aus Sicht

der Werdenfelser. Mit Ausnahme zweier Ausrutscher zum Ende waren die

Vorstellungen des EVR in der Meisterrunde ungleich souveräner als noch im

Herbst. Auch ohne Ex-Nationalspieler Andreas Loth scheint die Play Off

Lokomotive ins Laufen zu kommen. Es wäre eine große Überraschung, wenn nicht

gar eine Sensation, würde der klare Favorit in dieser Paarung den Kürzeren

ziehen. Das Ziel des SCR dürfte sich vermutlich auf das Erreichen eines zweiten

Heimspiels beschränken, was mit einem kämpferischen Kraftakt auch gelingen könnte.

Die individuelle Klasse und die Tiefe des Kaders bei Ravensburg werden aber

entscheidend sein.

Tip: 3:1

 


ETC Crimmitschau --  EV Weiden

Für die reiselustigen Anhänger aus Westsachsen ob der Entfernung mit

Sicherheit der Wunschgegner für die erste Runde. Sportlich sind die Blue Devils

unberechenbar und dadurch eine ganz harte Nuss. Verloren die Nordbayern die

beiden ersten Spiele noch ohne eigenen Treffer, entschieden sie in der

Meisterrunde beide Vergleiche für sich. Crimmitschau möchte zurück in Liga

zwei, sollte aber gewarnt sein vor Weiden. Die Reihe mit Antti Karhula und Tom

Herman sowie dem torgefährlichen Verteidiger Wade Winkler kann ihnen durchaus

zusetzen. Insgesamt aber stehen ETC-Trainer Leidborg die besseren

Individualisten wie auch das stärkere Kollektiv zur Verfügung. Das emotionale

Publikum im Sahnpark tut sein Übriges. Die Türklinke zum Halbfinale ist in Händen

der Sachsen.

Tip: 3:0