Nur München fährt den zweiten Sieg einDEL kompakt

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Eisbären Berlin – Adler Mannheim 6:3 (2:2, 1:1, 3:0)
Play-off-Stand: 1:1

Berlin gegen Mannheim – längst ist das eines der großen Duelle der DEL. Und die Partie hielt, was sie versprach. Zunächst waren es die Adler, die vorlegten. Ganze 57 Sekunden dauerte es, ehe es im Berliner Tor rappelte. Einen Querpass nahm Luke Adam direkt und brachte die Gäste damit in Führung. Einen Puckverlust von Daniel Richmond bestraften die Eisbären in der 14. Minute: Nick Petersen schnappte sich die Scheibe, legte quer, wofür sich Darin Olver mit dem 1:1 bedankte. Drei Minuten später war Mannheims Ronny Arendt mit dem 2:1 im Nachschuss zur Stelle, doch einen Konter schloss Petersen nur eine Minute später mit dem 2:2 für Berlin ab. Die Eisbären gaben im zweiten Drittel Gas; Florian Busch traf nach 22 Minuten das Torgestänge. Genauer zielte Olver, als er einen Konter zur ersten Berliner Führung abschloss (26.). Gut zwei Minuten vor der Pause unterlief Berlins Bruno Gervais ein Fehlpass, Chad Kolarik zog ab und traf das hintere Torgestänge zum 3:3. Doch wieder legte Berlin vor: Bei fehlender Sicht für Adler-Goalie Drew MacIntyre zog Daniel Fischbuch zum 4:3 ab (49.). In der 59. Minute machte Julian Talbot im Nachschuss mit dem 5:3 alles klar. In der Schlussminute legte er das 6:3 per Empty-Net-Goal nach. Mannheims Daniel Richmond schied in der Schlussphase verletzt aus.

Fischtown Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München 0:3 (0:2, 0:0, 0:1)
Play-off-Stand: 0:2

Das Duell des überraschend starken Neulings gegen den Meister begann mit einer Fünf-Minuten-Strafe samt Spieldauer gegen den Bremerhavener Jeremy Welsch. Nach nur 31 Sekunden checkte er Münchens Konrad Abeltshauser von hinten in die Bande, so dass der Bulls-Spieler behandelt werden musste. Kurz bevor die Strafe abgelaufen war, traf Yannic Seidenberg zur Gästeführung. In der 17. Minute legte Frank Mauer nach Zuspiel von Deron Quint zum 2:0 nach. Pech hatten die Bremerhavener nach Wiederbeginn, denn einen Puckverlust konnten die Pinguins in der 24. Minute nicht zum Anschlusstreffer nutzen. Bremerhaven war nun besser im Spiel, traf aber das Tor nicht. Das änderte sich auch in der 54. Minute nicht, als Jack Combs abzog, die Scheibe aber nicht den Weg über die Linie fand – im Gegenzug traf Konrad Abeltshauser zum 3:0. Letztlich sicherte sich Danny aus den Birken den Shutout.

Augsburger Panther – Thomas Sabo Ice Tigers 1:3 (0:1, 0:2, 1:0)
Play-off-Stand: 1:1

Die Nürnberger haben die aus ihrer Sicht richtige Reaktion auf die Niederlage in Spiel eins gezeigt: Sehenswert war bereits die 1:0-Führung der Franken. Nach einem schönen Spielzug der Gäste zog Robert Schremp ab und Steven Reinprecht gab dem Puck in Überzahl die entscheidende Richtungsänderung. Die Panther zeigten sich allerdings nicht geschockt und boten kämpferisch eine gute Leistung. Nürnbergs Goalie Andreas Jenike verhinderte aber den möglichen Ausgleich der Hausherren. Die Entscheidung besorgten die Ice Tigers per Doppelschlag. Innerhalb von eineinhalb Minuten entschieden Nick Torp (35.) und Brendon Segal (36.) die Partie für die Gäste. Torp traf, nachdem er gerade von der Strafbank kam; beim 0:3 fingen die Nürnberger einen Augsburger Pass ab – und schon klingelte es erneut. Ben Hanowski gab Augsburg die Hoffnung zurück, als er nach 92 Sekunden im letzten Drittel zum 1:3 erfolgreich war. Die Panther blieben dran – doch es blieb beim Sieg der Gäste.

Grizzlys Wolfsburg – Kölner Haie 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)
Play-off-Stand: 1:1

Die Wolfsburger zeigten sich nach der Niederlage in Spiel eins bereit – und nutzten gleich die erste Strafe gegen Köln zur Führung. Brent Aubin, der bereits kurz zuvor gescheitert war, traf kurz vor Ende der Strafe gegen Christian Ehrhoff zur Führung. Auch der Kölner Ausgleich war faktisch ein Überzahltreffer. Wolfsburg war gerade erst drei Sekunden komplett, als Verteidiger Shawn Lalonde abzog und das 1:1 für die Haie besorgte. Im zweiten Abschnitt legten die Grizzlys erneut vor: Mark Voakes war in der Mitte durch und brachte die Niedersachsen mit 2:1 in Führung. Die Haie erspielten sich zwar im Anschluss einige Chancen, doch es waren die Wolfsburger, die erneut trafen: durch den „Doppel-Tyson“: Haskins sah Mulock, der die Kelle reinhält. 3:1.