Nur kurze Verschnaufpause für DEG-Spieler7:2-Sieg gegen Thurgau

Im Test zwischen Thurgau und Düsseldorf ging es zur Sache. (Foto: Imago)Im Test zwischen Thurgau und Düsseldorf ging es zur Sache. (Foto: Imago)
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Für den Vormittag hatte Trainer Christoph Kreutzer den Spielern frei gegeben, was Stürmer Manuel Strodel zu einem Sprung in den immerhin 23 Grad warmen Sempachersee nutzte. „Das Wasser ist super klar und herrlich erfrischend“, sagte der 22-Jährige, den allerdings eine rund 50 Personen starke Gruppe amerikanischer Touristen nervte, die durch eine im karibischen Stil angelegte Vergnügungsmeile am Seeufer laut kreischend eine Schnitzeljagd absolvierte.

Einige andere Spieler schnappten sich ein Fahrrad und erkundeten die nähere Umgebung. Dabei ging besonders Bobby Goepfert das Herz auf. Der Torhüter ist bekanntermaßen seit kurzer Zeit stolzer Vater und so nahm er freudig zur Kenntnis, dass auch der kleine Ort im Kanton Luzern bemüht ist, seine Einwohnerzahl von 3443 etwas aufzupeppeln. So wurde am 9. August Ines geboren und auch Leon sowie Noah gehören zu den jüngsten Bürgern von Nottwil. Das lässt sich leicht herausfinden, weil es hier Tradition ist, dass die stolzen Eltern das freudige Ereignis via Babybild und Geburtsdatum an ihrer Hauswand kundtun.

Freudig war auch das Ereignis, welches die etwa 60 mitgereisten Düsseldorfer Fans zum Auftakt der Testspielreise am Mittwoch verfolgen konnten. In Weinfelden unweit des Bodensees besiegte die DEG vor 500 Zuschauern in der Eishalle „Güttingersreuti“ den schweizer B-Ligisten HC Thurgau mit 7:2 (1:0, 3:2, 3:0). Ein Resultat, das wegen der geringen Klasse des Gegners allerdings nicht überbewertet werden sollte. Vor dem Spiel hatte ein Journalist der schweizer Zeitung „Blick“ sogar 8:1 für die DEG getippt. „Die Kluft zwischen erster und zweiter Liga ist in der Schweiz riesig. Und da der HC Thurgau in der NLB stets über das kleinste Budget verfügt, hat er eben nur unteres Format“, sagte der Pressevertreter. Auch DEG-Verteidiger Daschner fand: „Offensiv fehlte es dem Gegner schon an Durchschlagskraft.“

In der Abwehr wussten sich die Thurgauer oft nur mit Fouls zu helfen, was sich die DEG dann irgendwann nicht mehr gefallen ließ. So kam es im Schlussdrittel leider zu unschönen Szenen, die drei Spieler der Gastgeber mit bösen Verletzungen bezahlten. Die DEG überzeugte erneut im Überzahlspiel, bei dem ihr fünf der sieben Tore gelangen, doch echte Gradmesser werden wohl erst die beiden Vergleiche gegen die Vertreter aus der NLA. Heute (19.45 Uhr) geht es dabei gegen den HC Ambri-Piotta und morgen (15 Uhr, jeweils in der Eishalle von Sursee) gegen den von Harold Kreis trainierten ewigen Meisterschaftsanwärter EV Zug.

Tore: 0:1 (9:13) Ebner (Daschner/5-4); 0:2 (25:55) Conboy (Turnbull, Collins/5-4), 0:3 (30:29) Mondt (Ebner/4-4), 1:3 (33:28) Rohner (Weber), 2:3 (34:38) Bahar (Roos), 2:4 (38:35) Turnbull (Kreutzer/5-4); 2:5 (41:10) Daschner (Ebner, Collins/5-3), 2:6 (44:58) Kreutzer (Collins/4-3), 2:7 (53:39) Turnbull (Ficenec).

Strafminuten: HCT 26 + 10 (Winkler) + Spieldauer Winkler – DEG 17 + Spieldauer Davis + 10 (Martinsen).

Schiedsrichter: Daniel Stricker (Zürich) und Tobias Wehrli (Wil).

Zuschauer: 500.


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