Nur ein „Nimmer Wiedersehen“ für glücklose Tigers

Straubing: Trew bleibt ein TigerStraubing: Trew bleibt ein Tiger
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Die Straubing Tigers kamen am Freitagabend gegen abgeklärte Mannheimer nicht an. Die Niederbayern unterlagen den Adlern beim Wiedereinstieg in den Spielbetrieb nach der Länderspielpause zuhause knapp mit 2:3 (0:1, 1:1, 1:1) und vermochten aus einem Übergewicht an Chancen und Schüssen (46:21) kein Kapital schlagen.

Die Gäste konnten die Heimreise so mit einer gehörigen Portion Erleichterung antreten. Nicht nur, dass es zu mühevoll eroberten drei Punkten gereicht hatte, sondern noch ein weiterer Umstand erfreute den Assistenzcoach der Adler, Teal Fowler: „Straubing ist eine schnelle, kämpferische Mannschaft, die noch einige Spiele gewinnen wird. Ich bin froh, dass wir die in dieser Saison nicht mehr sehen.“ Auf Nimmer Wiedersehen schon Mitte November. So will es der Spielplan!

Auch die Straubing Tigers dürften aber nicht viel dagegen haben, nicht noch zweimal gegen den Ex-Meister ankämpfen zu müssen. Denn dass man, wie es Trainer Bob Manno ausdrückte, „so gut wie nur irgend möglich gespielt“ habe, war gegen Mannheim wie üblich nicht gut genug.

Dabei hatten es die Hausherren im ersten Drittel selbst in der Hand, der Partie eine andere Wendung zu geben. Drei Breaks durch Eric Chouinard (1.), Matt Hussey (14.) und Bill Trew (18.), die allesamt alleine vor dem gegnerischen Tor nicht vollstrecken konnten, sowie obendrein ein von Dusan Frosch lässig verschossener Penalty (19.) brachten nichts Zählbares. Damit haderte dann nach dem Spiel auch Bob Manno ein wenig: „Da hatten wir unsere Chance auf den Sieg.“

Erst in der 25. Minute konnte der fleißige Eric Chouinard die frühe Führung von Colin Forbes (4.) doch noch ausgleichen. Er überlistete schlitzohrig aus unmöglichem Winkel Adler-Goalie Fred Brathwaite, indem er dessen Schoner als Anspielstation benutzte. Blake Sloan (36.) mit einem Flachschuss, der Straubings Schlussmann Mike Bales durch die Beine ging, und Francois Methot (42.) brachten die Gäste aber zurück auf die Siegerstraße. Straubing kam über den Anschlusstreffer von Eric Meloche 62 Sekunden vor dem Ende bei Sechs gegen Fünf nicht mehr hinaus.

So erklärte sich das Spiel schließlich ganz von selbst, der Analyse von Mannheims Teal Fowler blieb am Ende nur wenig hinzuzufügen: „Fred Brathwaite war unser großer Rückhalt, wie immer. Er hat uns lange im Spiel gehalten. Das dritte Tor gab uns dann viel Freiheit, aber trotzdem wurde es am Ende noch einmal eng.“

Das wiederum war für die Adler Mannheim unangenehm genug, um mit einem freundlichen „Auf Nimmer Wiedersehen“ wieder in den Bus zu steigen und erleichtert das Kapitel Straubing zumindest für diese Saison mit Erfolg abzuschließen.

TORE:

0:1 (03:11) Colin Forbes

1:1 (24:20) Eric Chouinard

1:2 (35:18) Blake Sloan (Francois Methot)

1:3 (41:22) Francois Methot (Frank Mauer, Jason Jaspers)

2:3 (58:58) Eric Meloche (Dusan Frosch, Dustin Whitecotton; 6:5)

Strafzeiten: Straubing 16 - Mannheim 14

Schiedsrichter: Reichert (Lindau)

Zuschauer: 4.529


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