Null-Punkte-Wochenende…Augsburg – Krefeld 3:4

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„Wenn wir den Sack in so einem Spiel nicht zumachen, können wir in dieser Liga nur schwer mithalten“, gestand AEV-Coach Larry Mitchell nach der Heimniederlage gegen Krefeld, „da ist es auch egal, ob Tomas Duba, Lukas Lang oder wer auch immer im Tor steht.“ In der Tat waren die nicht genutzten Möglichkeiten, wie bereits im Freitags-Derby bei den Franken, auch diesmal ein Problem der Panther: Unter anderem zwei Alleingänge von Ivan Ciernik hätten mindestens zu einem Treffer führen können. Doch das war nicht das einzige Manko am Sonntag.

Panther verspielen zwei Führungen


Zu den vergebenen Chancen kamen die beiden Gegentore, die Augsburg in Überzahl kassierte, statt selbst den Puck zu versenken. Erst netzte Adam Courchaine für Krefeld ein (11.), im zweiten Drittel folgte Roland Verwey mit einem weiteren KEV-Unterzahltreffer (33.). „Im Powerplay geht es eben nicht nur um die Offensiv-Arbeit, sondern auch darum, hinten aufzupassen“, erkannte Co-Trainer Greg Thomson. Dabei gingen die Schwaben zweimal in Führung: Nachdem erst Brett Breitkreuz zum 1:1 ausgeglichen hatte (12.), konnte Ryan Bayda nach einem Traumpass von Mike Connolly KEV-Keeper Lukas Lang überwinden (23.). Später machte dann Ivan Ciernik seine beiden "misslungenen" freien Fahrten auf das Krefelder Tor mit dem 3:2 in doppelter Überzahl wieder gut (42.). Am Ende jedoch kamen die Gäste aus der Samt- und Seidenstadt zurück: Mark Voakes traf zum 3:3 (53.), bevor Andreas Driendl die Pinguine schließlich mit seinem ersten Saisontor zum Sieg führte (57.)

Es war eine Partie, die zum Großteil von Zwistigkeiten und Diskussionen beherrscht wurde. Das Spiel schien dabei fast in den Hintergrund zu geraten. „Doch genau das wollen die Fans doch sehen“, findet KEV-Stürmer Daniel Pietta. „Es ist eben Eishockey und das haben wir den Zuschauern heute geboten.“

Was dürfen die Fans der Pinguine und Panther am Dienstag erwarten? Nach nur einem spielfreien Tag empfängt Krefeld den EHC Red Bull München, Augsburg muss in Mannheim ran. Ob dann erneut Verteidiger Jeff Woywitka als neunter Ausländer aufläuft oder Brian Roloff auf das Eis zurückkehrt, bleibt abzuwarten.

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