Nürnberger Fehlstart - Altes Dynamo-Duell in Berlin - Doppelsieg in OdenseTurnier und Testspiele kompakt

Die Thomas Sabo Ice Tigers, hier mit Marius Möchel, unterlagen den Rapperswil-Jona Lakers. (Foto: Imago)Die Thomas Sabo Ice Tigers, hier mit Marius Möchel, unterlagen den Rapperswil-Jona Lakers. (Foto: Imago)
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Beim Turnier zum 60-jährigen Bestehen der Eisbären Berlin im Wellblechpalast setzten sich die Gastgeber im Duell mit dem früheren Dauergegner aus Weißwasser mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) durch, wobei die Lausitzer Füchse allerdings eine gute Leistung boten. André Rankel traf zur frühen Führung in der vierten Minute; im letzten Drittel stellten Barry Tallackson (41.) und Matt Foy (52.) den Endstand her. Zuvor gewannen die Eispiraten Crimmitschau gegen die Dresdner Eislöwen mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0). Die Führung der Westsachen durch Jakub Langhammer glich Stefan Chaput für Dresden zwar aus, doch Mike Card (2) und Marvin Tepper per Schuss ins leere Tor entschieden die Partie für die Eispiraten. Berlin und Crimmitschau treffen am Samstag um 19 Uhr im Finale aufeinander. Das Spiel um Platz 3 bestreiten Dresden und Weißwasser um 15.30 Uhr.

Einen deutschen Doppelerfolg gab es beim Turnier im dänischen Odense. Den Anfang beim Bryggeriet Vestfyen Cup machten die Fischtown Pinguins Bremerhaven, die die Herning Blue Fox mit 4:1 (1:1, 0:0, 3:0) besiegten. Das erste Tor markierte Jan Kopecky; im Schlussabschnitt legten Pawel Dronia, Ryan Martinelli und Jaroslav Hafenrichter nach. Auch die Hamburg Freezers gewannen mit 4:1 (1:1, 2:0, 1:0) gegen die Odense Bulldogs. Zweimal Kevin Clark sowie Marty Sertich und Jerome Flaake trafen in Schwarze. Damit spielen die beiden deutschen Teams am Samstag um 19.30 Uhr um den Turniersieg.

Beim Mercedes-Benz-Rent-Cup in Nürnberg unterlagen die gastgebenden Thomas Sabo Ice Tigers den Rapperswil-Jona Lakers aus der Schweizer NLA mit 2:5 (2:1, 0:2, 0:2). Evan Kaufmann und Fredrik Eriksson hatten die Franken zunächst in Führung gebracht. Danach drehten Valentin Lüthi, Derrick Walser, Mikael Johansson, Marco Pedretti  und Nicklas Danielsson die Partie für die Lakers.

Testspiele:

Beim EV Zug in der Schweiz gewann der EHC Red Bull München mit 4:2 (3:0, 0:2, 1:0). Jon DiSalvatore, Florian Kettemer und Alexander Barta schossen für die Gäste einen 3:0-Vorsprung heraus, den Nolan Diem und Robin Grossmann verkürzten. Daniel Sparre machte aber alles klar.

Die Augsburger Panther mussten sich dem Dornbirner EC aus der EBEL mit 0:2 (0:1, 0:1, 0:0) geschlagen geben. Alexander Jeitzinger und Justin DiBenedetto markierten die Tore für die Österreicher, während Dan DaSilva und Ivan Ciernik auf der Gegenseite nur das Gestänge trafen.

Die Iserlohn Roosters brauchten gegen die Düsseldorfer EG die Verlängerung, um mit 4:3 (1:0, 1:2, 1:1, 1:0) zu gewinnen. Beinahe hätten jedoch die Rot-Gelben das Spiel für sich entschieden, doch 30 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit glich Brodie Dupont für die Sauerländer zum 3:3 aus; den Siegtreffer erzielte Brooks Macek nach zweieinhalb Minuten in der Extraspielzeit. Die weiteren Iserlohner Tore gingen auf das Konto von Mike York und Nick Petersen. Bei der DEG trugen sich Daniel Kreutzer, Alexander Preibisch und Corey Mapes in die Torschützenliste ein.

In einer eher schwachen Partie gewannen die Straubing Tigers mit 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) gegen die Schwenninger Wild Wings. Sacha Treille, Sebastian Osterloh, Sandro Schönberger und Peter Flache sorgten für einen 4:0-Vorsprung der Tigers, ehe MacGregor Sharp auch die Wild Wings auf die Anzeigetafel brachte.

Mühe hatten die Krefeld Pinguine, ehe der 3:1 (0:1, 3:0, 0:0)-Sieg beim Oberligisten EV Duisburg feststand. Neun Sekunden vor der ersten Pause traf Dominik Meisinger zur durchaus verdienten Füchse-Führung, die beim 1:1 von Adam Courchaine (28.) nachhalfen und den Puck abfälschten. Mike Mieskowski und Daniel Pietta sorgten für den Krefelder Sieg.

Die Kölner Haie unterlagen im Trainingszentrum den Grizzly Adams Wolfsburg mit 3:4 (1:0, 0:1, 2:2, 0:1) nach Verlängerung. Philip Riefers‘ Schuss, den Moritz Müller noch abfälschte, brachte das 1:0 für Köln, doch die Niedersachsen glichen im Mittelabschnitt in Person von Nicholas Schaus aus. Charlie Stephens‘ Führungstreffer für den KEC beantwortete Marco Rosa mit zwei Toren, ehe Philip Gogulla zum 3:3 für Köln traf. In der Verlängerung beendete Tim Hambly das Spiel, nachdem Kölns Verteidiger Pascal Zerressen einen Penalty vergeben hatte.

Das Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt entschieden die Roten Teufel Bad Nauheim mit 4:3 (0:2, 1:0, 3:1) für sich. Richard Gelke und Patrik Vogl brachten die Gäste in Führung, doch Mike Blankart und Dan Ringwald glichen für den EC aus. Die Entscheidung fiel zwischen der 53. und 54. Minute innerhalb von 69 Sekunden. Erst sorgte Kyle Ostrow für die erneute Frankfurter Führung, doch der Doppelschlag von Marco Schütz und Patrick Strauch entschied die Party. In einer Partie mit vielen Strafzeiten erhielten die Nauheimer Matt Beca und Kyle Helms jeweils eine Spieldauerstrafe.

Einen sicheren 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)-Sieg verbuchten die Starbulls Rosenheim gegen die Sterzing Broncos. Fabian Zick, Simon Fischhaber und Sergio Somma schossen der Erfolg der Grün-Weißen gegen die Italiener heraus.

Auch die Ravensburg Towerstars bekamen es mit einem italienischen Gegner zu tun, musste sich Ritten Sport jedoch mit 1:3 (1:0, 0:2, 0:1) geschlagen geben. Brian Roloff brachte Ravensburg nach 31 Sekunden in Führung – danach trafen aber nur noch die Gäste durch Dan Tudin, Ingemar Gruber und Ivan Tauferer.

Die Heilbronner Falken setzten sich gegen den Oberligisten EHC Freiburg erst nach Penaltyschießen mit 4:3 (0:1, 2:1, 1:1, 1:0) durch. Die Breisgauer gingen dabei sogar zweimal – jeweils durch Steven Billich – in Führung. Das 3:3 markierte Jannik Herm. Für Heilbronn trafen Dustin Cameron, Marcel Kluth und Steven Bär. Den einzigen Penalty verwandelte Grant Toulmin.

Der SC Riessersee besiegte das kanadische College-Team Regina Cougars mit 4:3 (0:1, 2:0, 2:2). Nach dem Führungtreffer der Gäste von Liam Brannen in Unterzahl, drehten Michael Kolarz, Florian Vollmer und Andreas Pauli das Spiel; zudem war noch Morten Lie für Garmisch erfolgreich. Die Toren zum 2:3 und 3:4 verbuchten die Kanadier durch Mark Schneider und Tyler Penny. Der Kanadier Carter Selinger handelte sich in der vierten Minute durch einen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich eine Matchstrafe ein.

Eine Niederlage bei einem Oberligisten musste Zweitligist ESV Kaufbeuren hinnehmen. Der EC Peiting gewann zu Hause mit 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen. Die Kaufbeurer markierte Tim Richter; Cody Carlson glich die Partie aus. Im Schusswettbewerb waren Jon-Thomas Mac Donald und Michael Kreitl für Peiting sowie Matt Waddell für Kaufbeuren erfolgreich.

Deutlich mit 8:3 (3:0, 1:2, 4:1) gewannen die Bietigheim Steelers bei Étoile Noire de Strasbourg. Markus Gleich (2), David Wrigley, Archie Skalbeck, Benjamin Hüfner, Marco Windisch, Matt McKnight und René Schoofs langten für Bietigheim zu.

Beim EV Regensburg gewann Zweitligist EV Landshut mit 5:3 (2:1, 1:0, 2:2). Doch auch der Oberligist überzeugte durch ein gutes Spiel, für den Vitali Stähle, Svatopluk Merka und Louke Oakley die Tore erzielten. Dreifacher Landshuter Torschütze war Ty Morris; außerdem trafen Elia Ostwald und Michael Endraß.

Beim österreichischen Zweitligisten EC Kitzbühel gewann der Oberligist EHC Klostersee nach Treffern von Brance Orban (2), Gennaro Hördt, Jefferson Dahl und Nicolai Quinlan mit 5:0 (1:0, 2:0, 2:0).

Beim Ost-Oberligisten Black Dragons Erfurt siegte der EHC Bayreuth aus der Süd-Staffel mit 7:1 (1:0, 4:0, 2:1). Dennis Thielsch (3), Jari Pietsch, Marcel Juhasz, Michal Bartosch und Michael Kuhn schnappten für die Tigers zu. Das zwischenzeitliche 1:6 verbuchte Felix Schümann für Erfurt.

DEL PlayOffs

Freitag 26.04.2019
Adler Mannheim Mannheim
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EHC Red Bull München München
Sonntag 28.04.2019
EHC Red Bull München München
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Adler Mannheim Mannheim