Nürnberg und Wolfsburg qualifizieren sich fürs ViertelfinaleDEL Play-off-Viertelfinale komplett

Patrick Reimer jubelt über deb Viertelfinaleinzug seiner Ice-Tigers - Foto: imagoPatrick Reimer jubelt über deb Viertelfinaleinzug seiner Ice-Tigers - Foto: imago
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Thomas Sabo Ice Tigers – Eisbären Berlin 3:2 (0:0, 2:0, 0:2, 1:0) n.V.

Bei den heimischen Ice Tigers stand Evan Kaufmann nach längerer Verletzungspause wieder im Kader, während Berlin mit derselben Aufstellung wie am Freitag antrat. Bereits in den ersten Minuten zeichnete sich ab, dass die Zuschauer eine intensive Partie zu sehen bekommen sollten. Berlin war im Gegensatz zu Spiel eins hellwach und nahm die Zweikämpfe an. Nürnberg hatte in doppelter Überzahl die große Chance zur Führung, doch die Eisbären-Defensive hielt sich in dieser Phase wacker. Nach dem ersten Wechsel hatten beide Teams beste Möglichkeiten, der Partie mit einem Tor neues Leben einzuhauchen. Eine der besten: Tim Schüles Penalty. Doch Petri Vehanen im Kasten der Berliner parierte sicher. Der Führungstreffer für Nürnberg fiel dann doch: Patrick Reimer startete durch, bediente den mitgelaufenen Yasin Ehliz, der Vehanen keine Chance ließ. Erneut war es die gleiche Reihe, die sich auch für das 2:0 verantwortlich zeigte. Nach einer schönen Kombination setzte sich Steven Reinprecht gegen zwei Berliner durch und traf gekonnt aus spitzem Winkel. 

Im letzten Abschnitt brachte Julian Talbot die Eisbären früh wieder heran. Es entwickelte sich eine Nervenschlacht. Beide Mannschaften hatten gute Gelegenheiten, das Ergebnis zu ändern. Casey Borer dachte sich das Gleiche und traf zum vielumjubelten 2:2. Die Partie ging damit in die Verlängerung, wo die Gäste energischer zur Sache gingen. Doch in Überzahl machten die Hausherren durch Jason Jaspers das Viertelfinale perfekt.

Tore: 1:0 Yasin Ehliz (31:24), 2:0 Steven Reinprecht (36:30), 2:1 Julian Talbot (41:31), 2:2 Casey Borer (51:46/PP1), 3:2 Jason Jaspers (72:57/PP1) Zuschauer: 5.902

Grizzly Adams Wolfsburg – Krefeld Pinguine 3:2 (0:1, 2:1, 1:0)

Der Start für die Krefeld Pinguine lief perfekt. Nach nur 92 Sekunden brachte Mike Mieszkowski die Schwarz-Gelben in Front, nachdem er von Yared Hagos stark ins Szene gesetzt wurde. Auch in der Folge hatten die Gäste mehr vom Spiel, störten die Heimmannschaft bereits beim Aufbau und kreierten dadurch gute Chancen. Wolfsburg kam zum Ende des ersten Abschnitts zu einigen guten Möglichkeiten, aber spätestens bei Tomas Duba im Kasten des KEV war Endstation.

Im zweiten Durchgang schaffte Tyler Haskins nach einem Penalty den Ausgleich. Wenig später hatte Sebastian Furchner - ebenfalls per Penalty - die große Chance auf 2:1 zu erhöhen, doch diesmal konnte Duba klären. Gegen Matt Dzieduszyckis 2:1 vermochte der Tscheche allerdings nichts auszurichten. Haskins hatte maßgerecht aufgelegt. 44 Sekunden vor der zweiten Pause gelang Daniel Pietta das 2:2.

Im letzten Drittel hatten die Krefelder bei doppelter Überzahl die große Chance, wieder in Führung zu gehen, doch Felix Brückmann im Kasten der Grizzlys war nicht zu bezwingen. Überhaupt geriet der Schlussmann der Niedersachsen immer mehr in den Fokus, da die Rheinländer druckvoller agierten. Aus dem Gewühl heraus allerdings war es Haskins, der auf der Gegenseite fünf Minuten vor dem Ende das 3:2 schoss. Der Endstand.

Tore: 0:1 Mike Mieszkowski (1:32), 1:1 Tyler Haskins (23:19/PS), Matt Dzieduszycki (36:11), 2:2 Daniel Pietta (39:16), 3:2 Tyler Haskins (54:58)
Zuschauer: 2.895

Das DEL-Viertelfinale in der Übersicht:

Mittwoch, 11. März (alle 19.30 Uhr):

Adler Mannheim - Thomas Sabo Ice Tigers
EHC Red Bull München - Grizzly Adams Wolfsburg
ERC Ingolstadt - Iserlohn Roosters
Hamburg Freezers - Düsseldorfer EG

Weitere Termine: 13.3., 15.3., 17.3., 20.03.**, 22.03.**, 24.03.** (** falls notwendig)