Nürnberg stoppt den TabellenführerDEL kompakt

Nürnberg bejubelt das 4:0 gegen Mannheim. (Foto: Imago)Nürnberg bejubelt das 4:0 gegen Mannheim. (Foto: Imago)
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Thomas Sabo Ice Tigers – Adler Mannheim 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)

Mit einer ungeheuer starken Defensive sicherten sich die Nürnberger den Sieg gegen den Tabellenführer. Während die Franken kaum Mannheimer Chancen zuließen, brachte Jason Jaspers die Ice Tigers in Überzahl in Führung (11.). Patrick Reimer erhöhte auf 2:0 (30.), ehe Yasin Ehliz (53.) und Marc El-Sayed (58., leeres Tor) den Sack zumachten. Am Ende durfte sich Andreas Jenike über seinen ersten Shutout in dieser DEL-Saison freuen. Zuschauer: 5532.

Krefeld Pinguine – Kölner Haie 3:0 (3:0, 0:0, 0:0)

Die Ergebnisse der Kölner sind aktuell zwar insgesamt besser als noch zu Saisonbeginn, was sich im „Klettern“ in der Tabelle niedergeschlagen hat, doch der KEC ist immer noch auf der Suche nach Konstanz. So ging auch das rheinische Duell mit dem KEV deutlich verloren – aufgrund des ersten Drittels, als Martin Schymainski (6.), Marcel Müller (11.) und Tyler Beechey (17.) einen 3:0-Vorsprung für Krefeld herausschossen. In der 58. Minute vergab Istfan Sofron zudem noch einen Penalty für den KEV. Durch den Erfolg hält Krefeld den Anschluss im Kampf um Rang zehn. Zuschauer: 6025.

Düsseldorfer EG – Eisbären Berlin 4:3 (0:0, 2:1, 1:2, 1:0) n.P.

Nach einem torlosen ersten Drittel traf Florian Busch in doppelter Überzahl für Berlin (23.). Doch kurz darauf kassierte Eisbär Frank Hördler wegen hohen Stocks eine Fünf-Minuten-Strafe samt Spieldauer: Das bestraften die Düsseldorfer durch zwei Tore: Stephan Daschner (25.) und Kris Sparre (27.) trafen zum 2:1. Alexander Preibisch erhöhte sogar 100 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels auf 3:1, doch Marcel Noebels (43.) und Julian Talbot (49., Überzahl) glichen für Berlin aus. Nach torloser Verlängerung entschied Robert Collins die Partie im Penaltyschießen zu Gunsten von Düsseldorf. Zuschauer: 4743.

Straubing Tigers – Hamburg Freezers 6:3 (2:0, 2:3, 2:0)

Das Schlusslicht der DEL konnte wieder einen Sieg feiern: Thomas Brandl (8., Überzahl) und Sandro Schönberger (20., Unterzahl) trafen zur 2:0-Pausenführung der Tigers. Zwar glichen die Hanseaten durch Philippe Dupuis (22.) und  Kevin Clark (25.) zügig im zweiten Drittel aus, doch Straubing ließ sich nicht schocken: Dylan Yeo bei 5:3-Überzahl (36.) und Harrison Reed bei 5:4-Überzahl (37.) sorgten für die erneute Zwei-Tore-Führung. Den Freezers gelang nur noch der Anschluss durch Martin Sertich (38.). Die Vorentscheidung fiel 19 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts, als Karl Stewart der zweite Unterzahltreffer Straubings in diesem Spiel gelang. Mit dem 6:3 von Thomas Brandl (45.) war der Deckel oben drauf. Zuschauer: 4020.

Augsburger Panther – Grizzly Adams Wolfsburg 2:3 (2:1, 0:1, 0:1)

Zweimal lagen die Panther durch Luigi Caporusso (13.) und Spencer Machacek (19., Überzahl) in Führung, doch die Niedersachsen holten sich den wichtigen Sieg im Hinblick auf dem Kampf um die direkte Viertelfinal-Qualifikation. Peter Lindlbauer (16.) und Tim Hambly (29., Überzahl) glichen jeweils aus. Matt Dzieduszycki entschied die Partie in der 45. Minute. Zuschauer: 3569.

ERC Ingolstadt – Iserlohn Roosters 3:4 (0:0, 1:0, 2:3, 0:1) n.P.

Fast zwei Drittel waren vorbei, als Ryan MacMurchy den Meister in der 39. Minute in Unterzahl in Führung brachte. Was zunächst an Toren fehlte, holten beide Teams nun nach. So schossen Brooks Macek (49.), Brent Raedeke (51.) und Chris Connolly (51.) eine beinahe sichere 3:1-Führung für Iserlohn heraus. Die Panther brachten einen sechsten Feldspieler – und kamen auf diese Weise tatsächlich noch zum Ausgleich: Dustin Friesen (58.) und Benedikt Kohl (59.) sicherten dem ERC doch noch einen Punkt. Den Sieg besorgte allerdings Mike York im Penaltyschießen für Iserlohn. Zuschauer: 3473.

EHC Red Bull München – Schwenninger Wild Wings 5:2 (2:0, 1:2, 2:0)

Trotz eines guten Starts taten sich die roten Bullen gegen den Underdog aus Schwenningen schwer. David Meckler (4.) und Daniel Sparre (8., Überzahl) sorgten zwar für ein frühes 2:0 der Münchner, doch Schwenningen blieb dran. Kyle Greentree stellte zwölf Sekunden nach Beginn des Mittelabschnitts ebenso den Anschluss her wie Ashton Rome in der 34. Minute, nachdem Michael Wolf in der 26. Minute das dritte Tor der Gastgeber erzielt hatte. Schwenningen hielt das Spiel offen, erst spät fiel die endgültige Entscheidung durch David Meckler (59.) und Francois Méthot (60.). Zuschauer: 3610.