Nürnberg setzt sich an die SpitzeDer 5.Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Berlin - Wolfsburg 1:3 (0:0; 0:2; 1:1)

In einem ansonsten eher ruhigen ersten Drittel war Wolfsburgs Christoph Höhenleitner die tragische Figur. Dessen Schuss fand in der 13. Spielminute nicht den Weg ins leere Tor. Der beste Freund aller Torsteher, der Pfosten, half Berlins bereits geschlagenem Keeper Rob Zepp aus. Vier Minuten später scheiterte Höhenleitner auch noch bei einem Penalty an Zepp.

Wolfsburg erwischte dann den besseren Start in den Mittelabschnitt. Per Doppelschlag brachten Brett Palin (25.) und Sebastian Furchner (26.) die Niedersachsen nach individuellen Fehlern der Eisbären schnell mit 2:0 in Front. Unkonzentriert zu Werke gehende Hausherren leisteten sich eine enorm hohe Fehlerquote, die Grizzly Adams hatten deutlich mehr vom Spiel.

Ernsthaftes Bemühen darf den Hauptstädtern maximal für die letzten zwanzig Minuten attestiert werden. Immerhin erzielte Julian Talbot (54.), wenn auch eher zufällig, den 1:2-Anschluss. Zu mehr langte es verdientermaßen nicht. In doppelter Überzahl band Sebastian Furchner den Sack für Wolfsburg zu. Zuschauer: 12.900

Augsburg – Nürnberg 3:6 (0:2; 2:3; 1:1)

Eiskalt erwischt hat es die Panther am Freitagabend im Curt-Frenzel-Stadion. Zu gerne hätte der AEV gegen Nürnberg seinen dritten Heimsieg gefeiert, doch die Franken entpuppten sich als zu stark und schnappten sich am Ende nicht nur die drei Zähler, sondern übernahmen zugleich die Tabellenführung. Das erste Drittel gestaltete sich weitgehend emotionslos, einmal abgesehen von den beiden Treffern der Ice Tigers. Yasin Ehliz sorgte gleich in der 3. Spielminute in Überzahl für den Führungstreffer, Evan Kaufmann legte nach einem Pass von Connor James nach (16.).

2:0 hieß es zur Pause, nach der endlich die erwartete Derby-Atmosphäre zu spüren war – und sich die Fuggerstädter ins Spiel stürzten. T.J. Trevelyan sorgte für den Anschlusstreffer (22.) und die Panther kämpften vor dem Gästetor. Doch nicht der ehemalige Panther-Goalie Tyler Weiman war es, der hinter sich greifen mussten, sondern AEV-Keeper und Ex-Ice-Tiger Patrick Ehelechner. Torschütze: Yan Stastny (27.). Die Heimmannschaft dagegen verpasste mit Brian Roloffs Pfostenschuss einen weiteren Anschlusstreffer, den allerdings John Zeiler nachlieferte (29.).

Doch dann kam es wieder knüppeldick für die Augsburger. Evan Kaufmann traf zum zweiten Mal (33.), Connor James erhöhte auf 5:2 (38.). Zwar versuchten die Schwaben im Schlussabschnitt noch einmal alles, doch der NHL-reife Penaltytreffer von Andy Reiss (48.) war das letzte AEV-Tor des Abends. Stattdessen zielte Ice-Tigers-Kapitän Patrick Reimer in allerletzter Minute auf das leere Panthertor und erhöhte auf 6:3 (60.). Zuschauer: 4.692

Die weiteren Ergebnisse:

Hamburg - Iserlohn 3:4 OT (2:2; 1:0; 0:1; 0:1)
Schwenningen - Köln 2:1 ((0:0; 2:0; 0:1)
Ingolstadt - Krefeld 3:0 (0:0; 1:0; 2:0)
Straubing - München 3:4 SO (0:1; 2:1; 1:1; 0:0; 0:1)

DEL PlayOffs

Samstag 20.04.2019
EHC Red Bull München München
0 : 3
Adler Mannheim Mannheim
Montag 22.04.2019
Adler Mannheim Mannheim
- : -
EHC Red Bull München München
Mittwoch 24.04.2019
EHC Red Bull München München
- : -
Adler Mannheim Mannheim