Nürnberg packt die Axt aus Dreier in Schwenningen

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Thomas Sabo Ice Tigers können wieder siegen! Nach drei Niederlagen in Folge - zuletzt einer 2:6-Heimklatsche gegen Augsburg – bezwangen die Franken am Sonntag die Schwenninger Wild Wings mit 3:1 (1:1; 1:0; 1:0) in einem erneut strafenreichen Spiel.

Dass die Ice Tigers in Schwenningen die „Axt rausholen“ würden, kündigte Andreas Jenike nach der Freitagspleite an. Denn „Fähigkeiten alleine reichen für ein Spiel nicht aus“, erklärte der Nürnberger Torhüter. Über Kampf sollten die drei Punkte mitgenommen werden. Gesagt, getan.

36 Strafminuten für die Wild Wings, 45 für Nürnberg! So lautete die Bilanz der Sonntagspartie, die für Ice-Tigers-Stürmer Colin Fraser bereits im zweiten Drittel beendet war. Nach einer kleinen Boxeinlange mit Matt Pelech schickten ihn die Unparteiischen in der 27. Spielminute zum Duschen (5 + 2 + Spieldauer). Sein Schwenninger Duellgegner dagegen durfte es sich auf der Strafbank gemütlich machen (2 + 2 + 2 + 10). Eine Entscheidung, die für Diskussion unter den Nürnberger Fans sorgte – wie schon einige Situationen am Freitag. Doch ob gerechtfertigt oder nicht, „dass man so viele Strafen nimmt, ist unglücklich und macht es nicht besser“, so Jenike. Drei Tore kassierten die Franken gegen Augsburg in Unterzahl. Nur eines erzielten sie im Gegenzug in Überzahl. Zu wenig für Martin Jiranek. „Selbst wenn wir in Überzahl sind, lassen wir dem Gegner mehr Chancen, als wir haben“, ärgerte sich der Nürnberger Sportdirektor nach dem Derby.

Nur ein Gegentreffer – in Überzahl

Und dann fing sich seine Truppe in Schwenningen ihren einzigen Gegentreffer ausgerechnet im Powerplay ein. Wie passend. Damien Fleury glich in der 18. Minute zum 1:1. aus.

Dass es allerdings bei dem einzigen Tor der Schwarzwälder blieb, dürfte Jiranek freuen. Noch am Freitag stießen ihm die vielen Gegentreffer und die Abwehr sauer auf. „Die Defensive muss wieder sauberer werden“, forderte er. Die Verteidiger folgten seinem Aufruf und machten es gegen die Wild Wings besser – ohne Kurtis Foster und Marco Nowak. Nowak ist angeschlagen, Foster war nach seiner Disziplinarstrafe vom Freitag für das Sonntagsspiel gesperrt worden. Dafür kam Andreas Schwarz ins Team und zu seinem ersten Saisoneinsatz für die Ice Tigers.

Für Try-Out-Spieler Sasa Martinovic dagegen könnte es der letzte Auftritt im Ice-Tigers-Trikot gewesen sein. Noch am Sonntag erzielte er das 3:1 für die Nürnberger, die es nicht leicht mit Schwenningens Keeper Dimitri Pätzold hatten. Am Montag läuft der Vertrag des Verteidigers mit den Franken aus. Ob dieser verlängert wird, entscheiden Martin Jiranek und Cheftrainer Rob Wilson nach dem Wochenende.

Das Spiel im Überblick:

Die Tore: 0:1 (14.) Matt Murley, 1:1 (18.) Damien Fleury (SH1, Will Acton, Jiri Hunkes). 1:2 (38.) Leo Pföderl (David Steckel, Alexander Oblinger), 1:3 (53.) Sasa Martinovic (Brandon Segal, Matt Murley)

Strafminuten: Schwenningen 16 + 10 (Pelech, Acton), Nürnberg 15 + 10 (Printz) + Spieldauer (Fraser)

Schiedsrichter: Marian Rohatsch, Mikko Kaukokari

Zuschauer: 4.063

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