Nürnberg Ice Tigers warten weiter auf ersten SaisonerfolgOvertime-Niederlage gegen Schwenningen

Chris Brown auf dem Boden: Die Nürnberg Ice Tigers warten weiter auf ihren ersten Saisonsieg.  (Foto: dpa/picture alliance/Sportfoto Zink)Chris Brown auf dem Boden: Die Nürnberg Ice Tigers warten weiter auf ihren ersten Saisonsieg. (Foto: dpa/picture alliance/Sportfoto Zink)
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Erste Nachverpflichtung mit an Bord

Der Ende November nachverpflichtete Stürmer Luke Adam konnte sein erstes Spiel für die Ice Tigers absolvieren, dafür fehlte erneut Kapitän Patrick Reimer verletzt.

Powerplay ist Trumpf

Die erste Chance, wie schon im Heimspiel gegen Ingolstadt, gehörte den Ice Tigers. Im Anschluss aber waren es die Gäste, die bereits aggressiv an der gegnerischen blauen Linie attackierten und einen geordneten Aufbau der Nürnberger unterbanden. In der Folge ging es hin und her, ohne dass für eine der beiden Mannschaften etwas Zählbares heraussprang, Schwenningen aber näher an der Führung war.

In der 15. Minute hatte es Andrew Bodnarchuk nach Ansicht der Unparteiischen mit dem Halten seines Gegenspielers übertrieben und schickten ihn für zwei Minuten auf die Strafbank. Im folgenden Powerplay benötigte Schwenningen lediglich 33 Sekunden, um in Führung zu gehen. Tylor Spink verwertete einen klugen Pass, um den Puck aus kurzer Distanz vorbei an Niklas Treutle zu bringen.

Glück muss man auch haben

Das Powerplay in der 24. Minute konnte Schwenningen zum Glück für die Ice Tigers nicht in ein Tor umsetzen, die ihrerseits das Glück hatten, dass Marcus Weber von der Strafbank kommend und den Pass von Tyson McLellan genau auf die Kelle serviert bekommen hatte, nicht in ein Tor ummünzen konnte, da er im entscheidenden Moment gestört wurde.

Als der Puck entlang der Bande rauschte und Niklas Treutle diesen mit dem Oberkörper stoppen wollte, sprang er kurz vor ihm unkontrolliert von der Bande und vor das leere Tor. Glück, dass in diesem Moment kein Schwenninger zur Stelle war.

In der 31. Minute war es erneut Fortuna zu verdanken, dass ein Schwenninger Schuss nach einem schönen Alleingang an den rechten Pfosten klatschte und nicht im Netz zappelte. 

Gegentore-Flut eingedämmt

Im letzten Drittel rannten die Ice Tigers erneut hochmotiviert an, um die vierte Pleite in Folge zu verhindern, doch wie schon im Spiel gegen Ingolstadt waren die Pässe teilweise zu ungenau. Das Spiel hätte aber auch anders ausgehen können, wenn Chris Brown seine beiden hochkarätigen Chancen, oder Moritz Elias mit dem Abpraller vor Joacim Eriksson, genutzt hätten.

Fünf Minuten vor dem Ende der Partie, kassierte Schwenningen die erste Strafe des Spiels. Allerdings konnten die Ice Tigers auch mit einem Mann mehr auf dem Eis, kein Tor erzielen. Das Tor fiel, als Schwenningen wieder komplett war. Tim Bender war es in der 58. Minute, der für den Ausgleich sorgte.

Entscheidung in der Verlängerung

Da Daniel Schmölz in der 59. Minute eine Strafe wegen Beinstellens kassierte, begann Schwenningen die Verlängerung mit einem Mann mehr auf dem Eis. Kaum war die Strafe gegen Schmölz abgelaufen, trafen die Gäste zum entscheidenden Treffer.

Positiv hervorzuheben ist, dass nach bisher 15 Gegentoren in drei Spielen, nur 2 Gegentore zu verbuchen sind.

Philippe Lotz

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