Nürnberg Ice Tigers schaffen Distanz zum Tabellenkeller – Iserlohn Roosters gewinnen Nervenschlacht in AugsburgDEL Kompakt

Die Nürnberg Ice Tigers machen einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. (Foto: dpa/picture alliance/Sportfoto Zink / Thomas Hahn)Die Nürnberg Ice Tigers machen einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. (Foto: dpa/picture alliance/Sportfoto Zink / Thomas Hahn)
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Nürnberg Ice Tigers – Schwenninger Wild Wings 3:2 (1:0, 0:0, 2:2)

Gewinner des Wochenendes im Tabellenkeller. Die Nürnberg Ice Tigers legen im Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings nach. Nach 40 Minuten stand die Führung von Charlie Gerard. Auch weil sich Torhüter Niklas Treutle wie bereits am Freitag in Topform präsentierte. Nach dem Ausgleich durch Daniel Pfaffengut übernahmen die Ice Tigers wieder das Tempo und trafen durch Youngster Roman Kechter und Routinier Constantin Braun. Kyle Platzer betrieb nur noch Ergebniskosmetik. Durch ein Sechs-Punkte-Wochenende beschäftigen sich die Nürnberger bei einem Spiel mehr und zehn Punkten Vorsprung eher mit dem Thema Playoffs, als mit dem möglichen Abstieg.

Augsburger Panther – Iserlohn Roosters 1:2 (1:1, 0:0, 0:0, 0:1) n.V.

Last-Second-Entscheidung. Wenn das Spiel zwischen den Augsburger Panthern und den Iserlohn Roosters der Maßstab für den Schlussspurt im Abstiegskampf ist, dann dürfen die beteiligten Mannschaften noch bis zur letzten Sekunde ordentlich zittern. Im Curt-Frenzel-Stadion verpasste es der AEV am Sonntagnachmittag nach dem Tor von Luke Esposito und dem Ausgleich von Tyler Boland mehr als nur einen Punkt mitzunehmen. Undiszipliniertheiten hätten den Roosters fast das Spiel gekostet. Augsburg ließ eine 41-sekündige 5-gegen-3 und weitere Überzahlminuten verstreichen. Ein Pfostenschuss und ein Alleingang brachten ebenfalls nicht die Entscheidung für die Fuggerstädter. Quasi mit der Schlusssirene traf der Iserlohner Boland mit seinem zweiten Tor die Panther ins Herz. Sie zieren mit drei Punkten Rückstand, aber einem Spiel weniger gegenüber den Roosters, das Tabellenende.

Löwen Frankfurt – Adler Mannheim 5:3 (1:1, 1:0, 3:2)

Derbysieg im Abstiegskampf. Nach zuletzt vier Niederlagen und den Ergebnissen der Konkurrenz waren die Löwen Frankfurt im Abendspiel gegen die Adler Mannheim unter Zugzwang. Sie lieferten nach einem frühen 0:1 Rückstand durch Stefan Loibl in Unterzahl ab. Maksim Matushkin, Dominik Bokk und zweimal Julian Napravnik wendeten das Blatt. Nach den Toren von Kris Bennett und Matthias Plachta blieb es bis in die Schlusssekunden spannend. Chad Nehring erlöste die Hessen 17 Sekunden vor dem Ende mit dem Schuss aufs leere Tor. Der erste Sieg der Saison für Frankfurt gegen Mannheim. 

Grizzlys Wolfsburg – Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:3 (0:1, 0:1, 2:1)

Sieg beim Lieblingsgegner. Durch einen Drei-Punkte-Sieg bei den Grizzlys Wolfsburg schließen die Fischtown Pinguins Bremerhaven zum Ligaprimus Berlin auf. Dabei sorgte Neuzugang Blaz Gregorc zehn Minuten vor Spielende für die Vorentscheidung. Nach der 2:0 Führung durch Skyler McKenzie und Colt Conrad kam Wolfsburg durch Darren Archibald nochmal heran. Knapp zwei Minuten später fiel das 3:1 für Bremerhaven. Das zweite Tor der Grizzlys durch Spencer Machachek änderte nichts mehr am Erfolg der Nordseestädter, die ihre Siegesserie gegen die Wolfsburger auf neun ausbauen.

Eisbären Berlin – ERC Ingolstadt 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:0, 0:1) n.P.

Überraschung in der Hauptstadt. Der ERC Ingolstadt lässt mit einem Sieg in Berlin aufhorchen. Wotjek Stachowiak und Mirko Höfflin schockten den Tabellenführer mit einem Doppelschlag im zweiten Drittel. Da die Berliner durch Zach Boychuk und Julian Melchiori zurückschlugen ging das Spiel in den Torschusswettbewerb. Dort setzte Brandon Kozun den Schlusspunkt. Ingolstadt festigt den neunten Platz.

Straubing Tigers – Kölner Haie 3:1 (0:1, 2:0, 1:0)

Rückstand gedreht. Lange Zeit hielten die Kölner Haie in Straubing, die in Unterzahl erzielte Führung von David McIntyre in den Händen. Dann entscheiden zwei Tore in der 37. Minuten die Begegnung. Innerhalb von 30 Sekunden netzten Cole Fonstad und Joshua Samanski. Mit seinem 15. Saisontor bescherte Nicolas Mattinen den Niederbayern die Heimpunkte 47, 48 und 49.

Rückblick:

Düsseldorfer EG – EHC Red Bull München 1:3 (0:2, 0:0, 1:1)

Meister stärkt seine Form. Nach sieben Toren am Donnerstag präsentierte sich der EHC Red Bull München auch im Samstagabendspiel in Düsseldorf souverän. In seinem 700. DEL-Einsatz bereitete Yasin Ehliz mit seinem 300. Assist das 1:0 durch Veit Oswald vor. Weil Markus Eisenschmied und Austin Ortega nachlegten, blieb eine Aufholjagd der DEG aus. Das Tor von Philip Gogulla war das einzige Erfolgserlebnis. Während München auf den vierten Platz springt und Richtung Platz drei schielt, geht die Blickrichtung der Düsseldorfer sowohl Richtung Playoffs als auch noch ein klein wenig Richtung Tabellenende. 


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