Nürnberg Ice Tigers gelingt unglaubliche AufholjagdDie DEL am Freitag

Daniel Schmölz erzielte 17 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer für die Nürnberg Ice Tigers in Iserlohn. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Daniel Schmölz erzielte 17 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer für die Nürnberg Ice Tigers in Iserlohn. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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So mussten sich die Iserlohn Roosters mit 3:4 (2:0, 1:0, 0:4) geschlagen geben – dabei ging es für die Sauerländer nahezu perfekt los. Denn schon nach 46 Sekunden traf Eugen Alanov zum 1:0. Emile Poirier erhöhte in Überzahl nach knapp sechs Minuten auf 2:0, ehe Anthony Rech das 3:0 für Iserlohn erzielte (37.). So weit, so gut für die Hausherren. Zehn Minuten vor dem Ende stand es immer noch 3:0 – und der IEC agierte in Überzahl, doch Tyler Sheehy traf in Unterzahl zum 1:3 für Nürnberg. Ein Schönheitsfehler? Nein, denn mit einem weiteren Feldspieler verkürzte Nürnberg durch Daniel Schmölz auf 2:3. Erneut in Unterzahl traf Rick Schofield zum 3:3. Und 17 Sekunden vor Schluss sicherte Schmölz den Franken gar die volle Punktausbeute.

Auch das Traditionsduell zwischen den Adlern Mannheim und den Kölner Haien ging es vor über 12.000 Zuschauern spannend zur Sache. Und auch hier ging der Sieg an die Gäste: Der KEC gewann mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung. Bei angezeigter Strafe traf Carter Proft in der sechsten Minute zur Kölner Führung. Anfang des Schlussdrittels glich Markus Eisenschmid für Mannheim aus (44.), doch am Ende jubelten die Haie: Louis-Marc Aubry traf in der Overtime (62.).

Die Eisbären Berlin stehen zwar weiterhin auf dem drittletzten Rang, doch durch den 4:3 (1:0, 0:3, 2:0, 1:0)-Sieg gegen den Vorletzten, die Augsburger Panther, verbuchte der Meister einen wichtigen Sieg, um sich bald aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. Allerdings mussten sich die Berliner Fans mal wieder Sorgen um ihr Team machen. Zwar gingen die Eisbären durch Zach Boychuk in Führung, doch dann zog Augsburg zwischen der 25. und 32. Minute nach Treffern von Ryan Kuffner, Sebastian Wännström und Andrew LeBlanc auf 3:1 davon. Kevin Clark sorgte mit zwei Treffern für den Ausgleich. 30 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung erzielte Frank Mauer den Berliner Siegtreffer.

Der ERC Ingolstadt traf zwar auf eine starke Düsseldorfer EG, doch der Tabellenzweite behauptete sich mit 4:3 (1:0, 1:1, 2:2). Zweimal glichen die Rheinländer aus, ehe die Panther auf 4:2 davonzogen. Die Rot-Gelben gaben sich aber nicht auf, verkürzte auf knapp vier Minuten vor dem Ende auf 3:4. Der ERC ließ sich dann aber den Sieg nicht mehr nehmen. Stefan Metteau, Benjamin Marshall und zweimal Tye McGinn trafen für Ingolstadt, Alexander Barta, Bernhard Ebner und Alexander Ehl für Düsseldorf.

Die Straubing Tigers bleiben durch das 4:3 (1:1, 0:1, 3:1) gegen die Löwen Frankfurt dem Spitzentrio der Liga auf den Fersen. Brandon Manning brachte die Niederbayern in Führung, ehe die Hessen das Spiel durch Nathan Burns und Dominik Bokk drehten. Wieder ging Straubing in Front, weil Garrett Festerling und Mark Zengerle erfolgreich waren. Der Schlagabtausch ging weiter, weil kurz darauf Chad Nehring die Partie wieder ausglich. Gute vier Minuten vor Schluss sorgte J.C. Lipon für Straubinger Jubel.

Chancenlos waren die Bietigheim Steelers gegen die Grizzlys Wolfsburg. Das Schlusslicht der Liga unterlag den Niedersachsen mit 0:5 (0:2, 0:1, 0:2). Die Tore für Wolfsburg gingen auf das Konto von Spencer Machacek (2), Nolan Zajac, Matthew Gabriel Lorito und Tyler Morley.  

Schon am Donnerstag überraschten die Schwenninger Wild Wings durch einen 2:1 (1:0, 0:1, 1:0)-Sieg beim Tabellenführer EHC Red Bull München. Johannes Huß und Alexander Karachun erzielten die Tore für die Gäste; der Primus traf nur durch Patrick Hager, der ein Powerplay nutzte.


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